OTS0113 5 II 0254 VPK004 Fr, 20.Jul 2001
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STRUGL: NEUES DIENSTRECHT IST ERSTER SCHRITT ZU EINER MODERNEN UNIVERSITÄTSSTRUKTUR

Wien, 20. Juli 2001 (ÖVP-PK) Mit dem heute im Bundesrat zu beschließenden neuen universitären Dienstrecht wird ein erster Schritt zu einer modernen Universitätsstruktur und ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung der Universitäten unternommen. Ziel ist es, die Universitäten international wettbewerbsfähig zu machen und eine Top-Ausbildung für den akademischen Nachwuchs bereitzustellen. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Bundesrat Mag. Michael Strugl, anlässlich der Debatte über die Universitätsdienstrechtsnovelle 2001 im Bundesrat. ****

Mit dem leistungsorientierten und flexiblen Vertragsdienstrecht für die Universitätslehrer werde es gelingen, viele gute junge Leute für die Universitäten zu gewinnen, zeigte sich Strugl überzeugt. Das neue Dienstrecht sehe Ausschreibungen und eine Qualitätssicherung vor. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs werde damit eine echte Chance gegeben. Mit weiteren Pragmatisierungen wären die Universitäten hingegen für die nächsten zehn Jahren für junge Mitarbeiter sozusagen "verschlossen" gewesen. Um Härten zu vermeiden, gebe es auch Übergangsregelungen für Assistenten, so der ÖVP-Bundesrat.

Personalstellen seien künftig nicht mehr an Personen gebunden, und die Universitäten stellen selbst ihren Bedarf fest. Personalentscheidungen liegen somit in der Eigenverantwortung der Universitäten. "Das ist ein weiterer Schritt zur Vollrechtsfähigkeit der Universitäten", so Strugl.

Es sei absolut unverständlich, dass die SPÖ dem alten Modell nachtrauert, so Strugl. Heute hätten junge Menschen kaum eine Möglichkeit, in eine Uni-Karriere einzusteigen. Die SPÖ stehe mit beiden Beinen in der Vergangenheit. Der ÖVP-Bundesrat betonte, dass die Reform nach der Methode der offenen Planung erarbeitet worden sei. Ziel bleibe es, in fünf Jahren mit den Unis an der Weltspitze zu sein.
(Schluss)

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