OTS0236 5 II 0252 SPK021 Mi, 28.Mär 2001
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Riepl für Ausweitung der Schülerberater

Muttonen fordert: Hilfe statt Strafe

Wien (SK) "Soziale Vorbeugung ist immer besser und billiger als soziale Heilung" - mit dieser Argumentation machte sich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Franz Riepl am Mittwoch für die Schülerberater an den Berufsschulen stark. Denn Probleme wie Gesundheit der Jugendlichen, Probleme am Arbeitsplatz oder etwaige Schwierigkeiten mit der Justiz würden durch die Schülerberater humaner und besser erfolgen als spätere Eingriffe. Dieser Linie schloss sich SPÖ-Abgeordete Christine Muttonen an und hob die Bedeutung der Berater besonders in der Schulpsychologie und im Konfliktmanagement hervor. Statt der Regierungsmaxime "Strafe" zu folgen, sei es viel wichtiger, Maßnahmen zu setzen, die zu einem besseren Klima in den Klassen führen. Für diesen Zweck seien die Schülerberater unerlässlich, zeigte sich Muttonen überzeugt.****

Riepl machte deutlich, dass auf einen Beratungslehrer mehr als 600 Schüler kämen, weswegen er auch für eine Ausweitung dieser "professionellen und menschlichen Arbeit" urgierte. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf eine Bürgerinitiative von Berufsschullehrern, die dem selben Ziel gewidmet war.

In Zeiten des Neuen Regierens, in der sich Bildung auf den technischen und den Informationsbereich reduziert, gelte es, nicht auf die Entwicklung der sozialen Kompetenz der jungen Menschen zu vergessen, unterstrich Muttonen. Die Schüler- und Bildungsberater, welche als Mittler zwischen Schülern und Eltern, Schülern und Lehrern und Lehrern und Direktoren agieren, spielen in dieser Hinsicht eine wesentliche Rolle, indem sie zu einem guten sozialen Klima beitragen. Nicht zuletzt deshalb solle die Funktion der Schülerberater gesetzlich verankert werden, forderte Muttonen.(Schluss)re/lm

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OTS0236 2001-03-28/14:06