OTS0326 5 II 0164 SPK025 Do, 30.Nov 2000
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Antoni zweifelt Wirksamkeit der "Abfederungsmaßnahmen" für Studenten an

Wien (SK) "Aussagen und Wirklichkeit gehen nicht immer zusammen, wie der Alltag unter der neuen Regierung beweist", so SPÖ-Bildungssprecher Dieter Antoni am Donnerstag im Nationalrat. Im Rahmen der Debatte um das Bildungsbudget konnte Antoni den Aussagen der Bildungsministerin - wonach Härtefälle bei den Studierenden abgefedert würden - kein "wirkliches Vertrauen" schenken. ****

Antoni machte auf zwei Gruppen von Studierenden aufmerksam, die von den 10.000 Schilling Studiengebühren pro Jahr besonders getroffen werden: Einerseits die berufstätigen Studenten, die sich mit 50 Prozent aller Studierenden ja nicht unbedingt in einer Minderheit befinden, und andererseits die Doktoratsstudenten, die am Anfang einer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und die für ihre ersten Forschungsarbeiten genügend Zeit brauchen.

"Studenten, die arbeiten, brauchen klarerweise länger", klärte Antoni die Regierungsparteien auf. Sein Nachsatz: "Es ist absolut falsch, Leuten, die es sich antun, neben der Arbeit auf ein lebensbegleitendes Lernen zu setzen, noch zusätzlich zu bestrafen." (Schluss) lm

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