OTS0278 5 WI 0348 PWK007 Do, 09.Nov 2000
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Junge Wirtschaft unterstützt Business-Plan-Wettbewerb

GF Helmel erwartet sich durch "i2b - Ideas to Business" rund 100 Geschäftspläne für Neugründungen

Wien (PWK964) - "Nachhaltige Wirkung im Neugründungsbereich, Imagepflege für das Berufsbild des Unternehmers in der Öffentlichkeit und rund 100 gründungsfertige Businesspläne", so formuliert Alfons Helmel, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft, seine Erwartungen für den gestern gestarteten Businessplan-Wettbewerb "Ideas to business", kurz "i2b" genannt. Unter dieser Bezeichnung wollen die vier Träger-Organisationen VA Tech, VA Stahl, Bank Austria und Wirtschaftskammer Österreich ein Gründernetzwerk im High Tech-Bereich aufbauen, das Ideen, Unternehmen und Kapital zusammenführt. Aufgerufen einen Geschäftsplan zu erstellen sind neben Studenten auch wissenschaftliche Mitarbeiter in Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Bereits vor dem offiziellen Start des Wettbewerbes registrierten sich rund 500 Teilnehmer auf der i2b-Homepage (www.i2b.at).

"Für uns als Junge Wirtschaft war und ist eine neue Gründergesinnung in Österreich ein wichtiges Anliegen. Wir haben dafür in den letzten Jahren wichtige Maßnahmen durchgesetzt um unsere Gründungs-Beratung laufend zu verbessern." Für Helmel stellt i2b eine Weiterentwicklung dieses Gedankens dar. Um den derzeitigen positiven Trend an Neugründungen zu verstärken - im Jahr 1999 gab es rund 22.500 neue Unternehmen - will Helmel mit dem i2b-Wettbewerb jene Probleme in Angriff nehmen, vor denen potenzielle Neugründer im High Tech-Bereich heute stehen. "Wir kennen die Probleme. Sie liegen in der Entwicklung und Umsetzung technologisch interessanter Ideen, dem mangelnden Startkapital und dem gründerfreundlichen Umfeld." Der Businessplan-Wettbewerb versucht dabei in drei Stufen diese Probleme zu lösen und von der Idee zum konkreten Geschäft zu führen.

Internationale Erfahrungen belegen den Erfolg des i2b-Konzeptes. "Wir wissen, dass i2b in München nach vier Jahren zu 103 Neugründungen und 746 Arbeitsplätzen geführt hat. In Köln waren es nach zwei Jahren bereits 95 neue Unternehmen", bekräftigt Helmel seine Erfolgserwartungen.

In der nun beginnenden ersten Phase des i2b-Wettbewerbes will Helmel das Know how der österreichischen Gründerservices einbringen. "Das ist auch für uns eine einmalig Chance, jungen, kreativen Menschen die Möglichkeiten vor Augen zu führen, die das Selbständig-Machen heute mit sich bringen. Der Wettbewerb ist daher für alle Beteiligten eine echte Win-Win-Situation." (AB)

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