OTS0263 5 II 0280 AKO002 Di, 07.Nov 2000
Soziales / Arbeiterkammer OÖ ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Trotz Leistungserweiterung sparsamstes Budget Verwaltungsaufwand seit 1991 um 22 Prozent gesunken

Linz (AKO) "Höchste Sparsamkeit und effizienter Einsatz der Mittel sowie weiterer Ausbau der Leistungen der Arbeiterkammer waren wesentliche Kriterien bei der Erstellung des Budgets der oberösterreichischen Arbeiterkammer für das Jahr 2001", betonte AK-Direktor Dr. Josef Peischer in seiner Budgetrede vor der heutigen Vollversammlung der oö Arbeiterkammer.

Die Arbeiterkammer finanziert sich ausschließlich durch die Beiträge ihrer Mitglieder. Sie sind gesetzlich festgelegt und betragen 0,5 Prozent der Beitragsgrundlage zur Krankenversicherung. Durchschnittlich macht die AK-Umlage monatlich 68 Schilling pro Mitglied aus.

Die Einnahmen aus der Kammerumlage wurden für das Jahr 2001 mit 600 Millionen Schilling budgetiert. Das bedeutet eine Steigerung
von 2,6 Prozent. Die Einnahmensteigerung liegt somit geringfügig über der prognostizierten Inflationsrate.

Der Kammerumlage von 600 Millionen Schilling pro Jahr stehen folgende direkte Leistungen an die Mitglieder gegenüber: Allein 1,2 Milliarden Schilling erhalten die AK-Mitglieder durch die Rechts- und Sozialvertretung zurück. Nicht direkt bewertet wurden dabei die über 100 Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen und die über 300.000 Beratungen jährlich (ca. 1150 Beratungen täglich).

Trotz steigender Leistungen konnte der Sachaufwand um 0,65 Prozent gesenkt werden. Der Grund dafür liegt in der ständigen Überprüfung der Effizienz der Arbeit und der Ausnutzung sämtlicher Einsparungspotenziale. Besonders bemerkenswert ist die mittelfristige Reduktion des Sach- und Verwaltungsaufwandes. Seit 1991 konnte der Verwaltungsaufwand real um 22 Prozent reduziert werden.

Die wichtigsten Budgetposten:
Rechts- und Sozialbereich: 233,4 Millionen Schilling (37 Prozent) Wirtschaft, Umwelt und Konsumentenberatung: 78,3 Millionen Schilling (12 Prozent)
Kultur und Bildung: 111,3 Millionen Schilling (18 Prozent)

Das Budget wurde mit den Stimmen der Sozialdemokratischen Gewerkschafter, des Arbeiter und Angestelltenbundes und der Grünen und Alternativen Gewerkschafter beschlossen.

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