OTS0058 5 WI 0430 NEB002 II Di, 07.Nov 2000
Energie / Politik / Heizöl ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Heiße Diskussion um Heizöl-Preis: ... und die Ölheizung ist doch wirtschaftlich - BILD (web)

Wien (OTS) - Nach rekordverdächtigen Tiefstständen im Vorjahr ist der (Heiz-)Ölpreis in den vergangenen Wochen drastisch angestiegen. So unerfreulich die jüngste Hochpreisphase bei Heizöl für die Konsumenten auch ist, für Panikreaktionen besteht kein Grund. Im Gegenteil: Langfristig gesehen spart die Ölheizung jede Menge Geld. Geht man von der Mindestlebensdauer einer Heizungsanlage von 15 Jahren aus, so zeigt ein Vergleich der Brennstoffkosten, dass die meisten Energieträger teurer sind als Heizöl. Bei einer angenommenen Nutzenergie von jährlich 20.000 kWh für die Beheizung eines Einfamilienhauses mit 130 m2 Wohnnutzfläche haben Ölheizungsbesitzer seit der Heizsaison 1985/86 durchschnittlich knapp 140.500,-Schilling ausgegeben, um es zu Hause angenehm warm zu haben (siehe Grafik 1).

Bei einer Gasheizung machten die Energiekosten im gleichen Zeitraum mit durchschnittlich 182.938,- Schilling knapp dreißig Prozent mehr aus. Koks liegt um gut 50 Prozent über dem Heizöl, Fernwärme um 73,2 Prozent, und eine Strom-Speicherheizung kommt weit mehr als doppelt so teuer (+ 131,7 Prozent).

Dieser Preisvergleich erhält zusätzlich Aussagekraft, erklärt IWO-Techniker Gerald Zanjat, da bewusst die Heizsaison 1985/86 mit einbezogen wurde. Auch damals war der Heizölpreis überdurchschnittlich hoch (siehe Grafik 2) rutschte aber in den folgenden Jahren tief in den Keller.

In einem freien Markt, der wesentlich von Angebot und Nachfrage bestimmt wird, kommt es in er Regel immer wieder zu Hochpreisphasen, die dann durch Tiefstpreise relativiert werden - und umgekehrt. 1998 lag der Heizölpreis selbst ohne Berücksichtigung der Inflationsrate unter dem Niveau von 1980.

Durch die von der OPEC zugesagte Erhöhung der Ölfördermengen, werde sich auch diesmal das Preisniveau im kommenden Jahr wieder einpendeln, versichern die Experten.

Dann werden Hunderttausende Ölheizungsbesitzer in Österreich die Hochpreisphase "unbeschadet" durchtaucht haben. Denn bevor sich die Ölpreisspirale Mitte August nach oben in Bewegung setzte, haben die Österreich rund 830.000 Tonnen Heizöl - zusätzlich zum aktuellen Verbrauch - in ihren Tanks eingelagert. Das entspricht etwa der Hälfte des bundesweiten Jahresbedarfs.

Da die Tanks in den privaten Haushalten durchschnittlich einen Heizölbedarf für ein bis zwei Jahren fassen, werden viele Konsumenten den hohen Heizölpreis gar nicht zu spüren bekommen. "Hier zeigt sich", so IWO-Geschäftsführer Ing. Josef Sieghart, "welche Vorteile die individuelle Energiebevorratung bei der Ölheizung hat".

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