OTS0160 5 II 0488 VPR003 CI Do, 24.Aug 2000
Kommunales / Sport / Wiener ÖVP ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Vienna - Hohe Warte erhält neuen Kunstrasenplatz

VP-Strobl fordert vollständige Umsetzung des beschlossenen Konzepts für die Hohe Warte

Wien (ÖVP-Klub) Neben den beiden Spitzenvereinen Rapid und Austria erhalten auch die kleineren Vereine Förderung und Unterstützung durch die Stadt. "Der politische Kampf um den ältesten Fußballklub in Wien hat sich gelohnt", zeigt sich der Sportsprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Walter STROBL, zufrieden mit der heutigen Eröffnung eines Kunstrasenplatzes auf der Hohen Warte.****

Damit wird das von der ÖVP und Präsident Walter Nettig schon 1998 erarbeitete Stufenkonzept zur Sanierung der Hohen Warte endlich zügig umgesetzt.
"Wir werden auch sicherstellen, dass die restlichen vereinbarten Maßnahmen, wie etwa der Ausbau der notwendigen Parkplätze, die Sanierung der Haupttribüne, der sanitären Anlagen und des Kabinentrakts, die Instandsetzung der fehlerhaften Umzäunung oder die Adaptierung der ehemaligen Stehplatztribüne in Angriff genommen werden", so der VP-Politiker weiter. Insgesamt ergibt sich aus diesen Maßnahmen ein weiterer Finanzierungsbedarf von rund 25 Mio. Schilling.

"Die Förderungen sind seit Jahren zugesagt, bisher aber nur schleppend umgesetzt worden", kritisiert STROBL. Die neue Führungsmannschaft habe aber durch ein ausgezeichnetes sportliches und wirtschaftliches Konzept viel dazu beigetragen, dass die Sanierung nun in Schwung gekommen ist, betonte STROBL.

Auch den kleineren Vereinen und den Dachverbänden wie ASKÖ, ASVÖ und UNION und dem WFV müsse Sicherheit in ihren Planungen bzw. bei den kostenaufwendigen Erhaltungsarbeiten der Sportanlagen gegeben werden. Das Sportkonzept Hohe Warte beinhaltet intensive Zusammenarbeit mit diesen Vereinen und soll viele verschiedene Sportarten, wie etwa Tennis, Fußball, American Football (Vienna Vikings), etc. auf einer Anlage vereinen.
"Sportvereine erbringen in dieser Stadt wichtige Leistungen zur Gesundheitserziehung und -vorsorge, sie sind daher nicht wie Bittsteller zu behandeln, sondern als Partner dieser Stadtverwaltung", unterstrich STROBL die Bedeutung der kleineren Vereine. Im Sinne des öffentlichen Auftrages zur Gesundheitsvorsorge, müssten die anerkannten Dachverbände mit gesicherter finanzieller Unterstützung durch Fördermittel autonom arbeiten können. Anerkannte Sportverbände sollen ausreichend kontrolliert, nicht aber in die Rolle von Bittstellern gedrängt werden.

Die ÖVP habe daher ein konkretes Reformpaket vorgelegt:
Sportvereine sollen nach einem neu zu erstellenden Schlüssel Sportförderungsmittel erhalten. Die Zuteilung der Mittel ausschließlich nach der Mitgliederzahl ist unzureichend und kein objektives Kriterium. Neben einer Sockelförderung, soll es auch eine Projektförderung geben. Die Mittelverteilung soll über den Landessportrat erfolgen. Damit soll sichergestellt werden, dass Sportvereine langfristig planen können.

Darüber hinaus soll es einen zusätzlichen Budgetansatz für förderungswürdige Aktivitäten freier Sportvereine geben. Die Vergabe dieser Mittel soll ebenfalls über den Landessportrat erfolgen.

Die Dachverbände müssen Drehscheibe für alle Aktivitäten und die interne Vergabe der Mittel sein. Eine Aufwertung des Landessportrates durch stärkere Autonomie ist daher notwendig.

STROBL betonte, es gäbe zwar koalitionäre, grundsätzliche Überlegungen zur Reform des Fördersystems für Sportvereine, doch sei er skeptisch, dass das in dieser Legislaturperiode noch umgesetzt werden könne. Die SPÖ liebäugle bereits zu sehr mit vorgezogenen Wahlen und einem Koalitionswechsel zu Rot-Grün, vermutet der VP-Sportsprecher.****

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OTS0160 2000-08-24/11:34