OTS0083 5 II 0322 NVL005 Mo, 14.Aug 2000
Soziales / Senioren / Bischof / Vorarlberg ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Politik für ältere Menschen - Vorarlberg als Vorreiter

LR Bischof: Vorarlbergs Programme als Vorbild für Österreich

Graz (VLK) - Der Fonds Gesundes Österreich will zum Thema
"Ältere Menschen zwischen 60 und 75 im regionalen Setting" im Rahmen der Gesundheitsförderung ein Schwerpunktprogramm
initiieren. Landesrat Hans-Peter Bischof präsentierte dazu an
der Universität Graz die Vorarlberger Aktivitäten und
Programme für ältere Menschen. Fazit: Vorarlberg soll eine Vorreiterrolle übernehmen, seine Konzepte sollen intensiv aufgearbeitet werden. ****

Das Senioren-Thema wird in Zukunft auf Grund des
demographischen Wandels mit der starken Zunahme älterer
Menschen und seiner sozialen, gesundheitlichen und
politischen Folgen von großer Bedeutung sein. Mit einem
eigenen Schwerpunktprogramm will der Fonds Gesundes
Österreich darauf reagieren und hat das Institut für
Sozialmedizin der Universität Graz mit einem Konzept
beauftragt. Mit "Alter hat Zukunft" und den daraus
erarbeiteten Programmen ist Vorarlberg den anderen Ländern
einen Schritt voraus.

Landesrat Bischof erläuterte auf einem Workshop den interdisziplinären Ansatz der Vorarlberger Seniorenpolitik.
Hier spielt nicht nur die Vorsorgemedizin eine große Rolle,
sondern auch psychosoziale Ausgewogenheit und soziokulturelle Aspekte. In Vorarlberg wird großer Wert auf die Integration älterer Menschen in das Gesellschaftsleben, ein umfassendes Bildungs- und Kommunikationsangebot, auf Möglichkeiten
geistiger Herausforderungen und auf die Förderung
körperlicher Aktivitäten gelegt. Die Umsetzung erfolgt im kommunalen bzw. regionalen Umfeld über Lebensräume und Sozialsprengel.

Das Vorarlberger Modell der Politik für ältere Menschen
wurde von den Fachleuten allgemein anerkannt. Wie Landesrat Hans-Peter Bischof berichtete, kann Vorarlberg auch hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Die gesundheits- und
sozialpolitischen Ideen und Inhalte des Vorarlberger Modells könnten tragende Bestandteile von Richtlinien werden, wie in Zukunft gesundheitsfördernde Projekte in Österreich beurteilt werden. Bischof freute sich über diese Anerkennung und sieht
sich damit auf dem richtigen Weg: "Eine wirklich stabile
Gesundheit gibt es nur in einem Umfeld des körperlichen und geistigen Wohlbefindens. Dazu bietet unser Land die besten Voraussetzungen."
(hh/gw,nvl)

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