OTS0140 5 II 0418 NRK018 Fr, 19.Mai 2000
Kommunales / Architektur / Görg ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Görg: Entscheidung im UNIQA-Architektenwettbewerb gefallen

Wien, (OTS) Bei einer Pressekonferenz zur Präsentation des Siegermodells eines geladenen Wettbewerbs zur Neugestaltung der UNIQA-Konzernzentrale an der Unteren Donaustraße wurde Freitag im Beisein von Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg, UNIQA-Generaldirektor Herbert Schimetschek und Bezirksvorsteher Gerhard Kubik das Siegermodell von Architekt Heinz Neumann vorgestellt.

"Mit diesem Projekt wird einmal mehr der Headquarter-Bereich von Firmen am Donaukanal unterstrichen. Das Entwicklungspotenzial wurde dort, was das selbstbewußte Auftreten von Konzernen anlangt, ideal genutzt. Das Projekt von Architekt Neumann fügt sich stadtstrukturell gut in die bestehende Infrastruktur ein und
erzeugt durch seinen Turm eine gewisse Dynamik," sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg.****

Die UNIQA Versicherungen AG wird am Standort Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße ihre neue Konzernzentrale errichten. Für dieses Projekt wurde 1999 ein geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Acht renommierte Architekten aus Europa nahmen
daran teil.

Aufgrund der Lage nahe der Wiener Ringstraße und der städtebaulich wichtigen Sichtbezeichnung Franz-Josefs-Kai und Vordere Zollamtstraße ist eine sensible Einbindung in die bestehende Struktur wesentlich. Durch den Neubau ergibt sich auch die Möglichkeit eine attraktive Anbindung der Wiener Innenstadt an den historisch bedeutenden Bereich der Praterstraße wieder zu erlangen.

Weitere Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war, dass das neue Gebäude jedenfalls die zukunftsorientierte Grundhaltung des Bauherren ausdrücken soll und neben der formalen Ausbildung auch sämtliche technische Einrichtungen zu enthalten hat, um heutigen und zukünftigen Anforderungen an Ökologie und Ökonomie gerecht zu werden. Eine weitere grundsätzliche Forderung an die Architekten war, bei der Innengestaltung ein hohes Maß an Flexibilität zu berücksichtigen, um für die zukünftigen rasanten Entwicklungen im Bereich der Büroorganisation bzw. Telekommunikation gerüstet zu sein.

Erste Juryrunde

In einer ersten Juryrunde wurden die Projekte von Dietmar Feichtiger und Heinz Neumann an die beiden ersten Plätze gereiht. Gleichzeitig erging der Auftrag zur Überarbeitung.

Die Entscheidung

In der zweiten Juyrunde Ende April 2000 wurde nunmehr von den Jurymitgliedern mehrheitlich für das Projekt von Heinz Neumann votiert. Hervorgehoben wurde dabei die einzigartige und erkennbar ablesbare Form. Durch den baulichen "Solitär" an der Ecke Asperbrüclkenstraße/Untere Donaustraße wird ein "Gelenk" erzeugt, sodass eine hervorragende Anbindung vom 1. in den 2.Bezirk
entsteht. Die spezielle Grundrissgestaltung zeigt eine hohe Raumökonomie und kommt besonders dem Wunsch nach Flexibilität entgegen.

Das Bauvolumen:
o Bruttogrundfläche: 32866 m²
o Nettogeschoßfläche 21.126 m²
o Bruttorauminhalt: 125,765 m3
o 4 Geschosse und ein Zwischengeschoss unter Terrain
o 21 Geschosse über Terrain
o Bauhöhe: ca. 75m

Zeitplan:
o Ab Juni 2000 - Beginn der Behördengenehmigungen
o Geplanter Baubeginn - 2001
o Geplante Besiedelung - 2004

(Schluss) lei

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