OTS0245 5 WI 0381 NEF011 Mo, 15.Mai 2000
Justiz / Unternehmen ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Europaweite Anwaltsgruppe CMS tagt in Wien: Konzept der "EU der Anwaltskanzleien" voll aufgegangen

Wien als Drehscheibe für Osteuropa

Wien (OTS) - CMS Transnational Legal Services, eine im Vorjahr gegründete europaweite Anwaltspartnerschaft, hat soeben ihre erste Jahrestagung in Wien erfolgreich abgeschlossen. Das Treffen, an dem 200 Mitarbeiter der fünf Partnerkanzleien aus 15 Ländern teilnahmen, fand auf Einladung des österreichischen Partners CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz statt. Die innerhalb von CMS auch für Zentral- und Osteuropa verantwortliche Wiener Kanzlei hat erst kürzlich gemeinsam mit dem prominenten slowakischen Juristen Jan Carnogursky eine gemeinsame Anwaltssozietät in Bratislava gegründet, die durch eine geplante Fusion schon bald zur größten Kanzlei der Slowakei werden soll.

"Das Konzept hinter CMS ist voll aufgegangen," erklärt der Wiener Seniorpartner Alfred Strommer. "Wir haben einen gleichberechtigten Zusammenschluss von Kanzleien durchgeführt, die - in einem Tempo, das wir selbst bestimmen - in den nächsten Jahren zu einer multinationalen Sozietät zusammenwachsen sollen - also eine Art "EU der Anwaltskanzleien". Damit haben wir einen effizienten Mittelweg zwischen einer losen Kooperation und der Übernahme durch eine ausländische Großkanzlei gefunden." Seit der Anbindung an CMS ist CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz die am raschesten wachsende Wirtschaftskanzlei in Österreich.

An grenzüberschreitenden Partnerschaften, so ist sich Strommer mit dem britischen CMS-Präsidenten Richard J. Taylor einig, führt für große Wirtschaftskanzleien kein Weg vorbei. "Mandate von Konzernen werden nur noch international vergeben," so Strommer. Taylor, dessen Kanzlei Cameron McKenna zu den größten in Großbritannien zählt und auch über eigene Niederlassungen im Ausland verfügt, ergänzt:
"Deshalb brauchen auch große internationale Kanzleien wie wir Partner in Ländern, in denen sie selbst nicht vertreten sind. Und das in Wien vorhandene Osteuropa-Know-how ist für uns besonders wichtig."

Durch die im März neu in Kraft getretene EU-Niederlassungsrichtlinie, wonach Rechtsanwälte in jedem Mitgliedsland tätig werden können, hat sich der Druck in Richtung Internationalisierung noch verstärkt. "Ich bin daher sehr glücklich, dass wir die Weichen bereits gestellt haben," meint Strommer.

Durch ihre Mitgliedskanzleien CMS Cameron McKenna (Großbritannien), CMS Derks Star Busmann Hanotiau (Benelux), CMS Hasche Sigle Eschenlohr Peltzer (Deutschland) und CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz (Österreich) verfügt die Gruppe derzeit über 31 Büros in 19 Ländern, in denen über 1.400 Juristen tätig sind.

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