OTS0190 5 II 0441 NRK015 Mi, 27.Okt 1999
Veranstaltung / Josefstadt / Unfallverhütung ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Start der Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher"

Josefstadt setzt auf WHO-Unfallverhütungskonzept

Wien, (OTS) Die Bezirksvorsteherin der Josefstadt, Margit Kostal, berichtete am Mittwoch in einem Pressegespräch im Beisein von Bezirksvorsteher-Stellvertreter KR Eduard Waldbauer und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Hannes Zima über den Start zur Umsetzung des WHO-Unfallverhütungskonzeptes "Safe Communities" im 8. Bezirk. Im Rahmen der neuen Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher" sollen die Sicherheitsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation auf die Gegebenheiten in der
Josefstadt abgestimmt werden und zu einem deutlichen Rückgang der Unfälle im Straßenverkehr, Haushalt sowie bei Freizeit und Sport beitragen.

Ziel der Josefstädter Sicherheitsinitiative ist die bestmögliche Information der BezirksbewohnerInnen über Möglichkeiten zur Unfallvermeidung, aber auch die Mitentwicklung und Förderung individueller Sicherheitsaktivitäten engagierter Einzelpersonen und Gruppen. Mit Unterstützung eines Projektkoordinators sollen Institutionen, Schulen, Betriebe und Vereine durch zielgruppenorientierte Beiträge die Unfallhäufigkeit in der Josefstadt bis zum Jahr 2002 um 10 Prozent verringern
helfen. Die möglichen Maßnahmen erstrecken sich über alle Altersgruppen und Lebensbereiche. Zur Förderung der künftigen Projekte stehen jährlich rund 1,5 Millionen Schilling zur Verfügung. Neben dem Institut "Sicher Leben" des Kuratoriums für Schutz und Sicherheit, dem städtischen Dezernat für Gesundheitsplanung und der Bezirksvertretung des 8. Bezirkes beteiligen sich auch die Wiener Gebietskrankenkasse, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter sowie die Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien an der Sicherheitsinitiative der Josefstadt.****

Mit der neuen Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher" setzt der 8. Bezirk seine bisherigen Bemühungen zur Unfallverhütung, etwa im Zuge der Initiative "Sicher gehen über 60", in geeigneter Weise fort. Noch kein anderer Wiener Bezirk hat eine derart umfassende Sicherheitsinitiative eingeleitet,
lediglich in 14 Vorarlberger Gemeinden wurden in der Vergangenheit vergleichbare Maßnahmen im Sinne der Weltgesundheitsorganisation umgesetzt und in weiterer Folge auch ausgezeichnet.

Erfolgreiches Startfest im Hamerlingpark

Bereits seit längerer Zeit hat man in der Josefstadt verschiedene Sicherheitsprojekte in Angriff genommen, von denen einige beim Startfest der Initiative "Josefstadt - ganz schön sicher" im Hamerlingpark präsentiert wurden. Eine Dokumentation
der "Kinderfreunde Josefstadt" über Gefahrenstellen im Bezirk und das Schülerlotsen-Projekt der AHS Piaristengasse sind erste wichtige Beiträge zur Anhebung der Sicherheit. Aber auch die von Kindern gestalteten Sicherheitsplakate sollen für die Unfallverhütung werben, sie werden künftig von Geschäftsleuten des Bezirkes in den Auslagen gezeigt. Bei einem Sicherheitsquiz
konnten Kinder und Erwachsene ihr Wissen über "sichere Produkte" unter Beweis stellen, weiters wurden Gesundheitstests
durchgeführt. Auch die Polizei und die AUVA beteiligten sich am Fest im Hamerlingpark mit ihren Informationsangeboten. Vor allem
bei der Bezirksjugend ist die Josefstädter Sicherheitsinitiative bereits jetzt ein voller Erfolg: Kindergärten, Volksschüler und Schüler der Handelsakademie bewiesen großes Interesse am Sicherheitsgedanken und stellten sich mit Liedern und Gedichten sowie mit konkreten Projektplanungen im Hamerlingpark ein.
(Schluss) enz

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
e-mail: enz@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS0190 1999-10-27/14:07