OTS0155 5 II 0204 NGB002 WI Di, 27.Apr 1999
Politik / GBH / Illegale Beschäftigung ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

GBH: Hände weg von der Wohnbauförderung!

Für rasche Umsetzung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes im Parlament

Wien (GBH/ÖGB). Die Mitglieder des Bundesvorstandes der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) warnten davor, "dass jeder Eingriff im Bereich der Wohnbauförderung zu Arbeitsplatzverlusten in der Bauwirtschaft führen würde. Daher besteht kein Verständnis dafür, dass Politiker und sogenannte Experten sich auf Kosten von Bauarbeitern und Wohnungswerbern profilieren wollen. Die Zweckbindung der Wohnbauförderung muss daher unangetastet
bleiben." Auch die Mittel für die Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge für die Wohnhaussanierung, Adaptierung sowie thermische Sanierung dürfen keinesfalls gekürzt werden. Denn jede Veränderung nach unten würde nicht nur die Situation am Wohnungsmarkt, sondern auch den Arbeitsmarkt in der Bauwirtschaft negativ belasten. ++++

Parlament muss SCHWABEG rasch in Kraft setzen

Absolut kein Verständnis zeigte der GBH-Bundesvorstand dafür, "dass das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz noch immer nicht vom Parlament beschlossen und in Kraft gesetzt wurde. Im Kampf gegen
die organisierte illegale Beschäftigung darf daher nicht länger unnötig Zeit vergeudet werden, denn gerade für die Bauwirtschaft sind faire Wettbewerbsbedingungen und ein Zurückdrängen der Sub-Subvergaben unbedingt erforderlich. Die konservative
Blockadepolitik bringt Schaden für die Arbeitnehmer und die seriösen Unternehmer. Ein Umdenken ist gefordert."

ÖGB, 27. April 1999 Nr. 182

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