OTS0245 5 II 0333 NSN002 Do, 22.Apr 1999
Wohnbau / HÖGER / SPÖ-NÖ ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

HÖGER : UNEINGESCHRÄNKTES BEKENNTNIS ZUM KOMMUNALEN WOHNBAU

Gleichenfeier der neuen Wohnhausanlage in Hof am Leithaberge

St. Pölten (SPI) Der kommunale Wohnbau stellt eine unverzichtbare Säule der Wohnbaupolitik des Landes Niederösterreich dar, die wiederum untrennbar mit der Arbeit der Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaften verbunden ist. Als Wohnbaureferent des Landes bekenne ich mich uneingeschränkt zum kommunalen Wohnbau und den Genossenschaften, die Partner nicht nur im Neubaubereich sondern auch bei den Sanierungen sind, die wir gemeinsam zu einem neuen Schwerpunkt der Wohnbaupolitik erhoben haben. Dabei geht es gleichermaßen um ein erschwingliches menschenwürdiges Lebensumfeld der einkommenschwächeren und älteren Mitbürger, die oft seit Jahrzehnten in diesen Bauten leben, als auch um den Erhalt des alten Baubestandes und der Arbeitersiedlungen, die fester Bestandteil der Geschichte unserer Heimat sind", erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Höger Donnerstag abends bei der Gleichenfeier der neuen Wohnhausanlage in Hof am Leithaberge.

Aus diesem klaren Bekenntnis resultiert ein ebenso uneingeschränktes zur Aufrechterhaltung der vollen Wohnbautätigkeit und –förderung, was sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene einen erfolgreichen Niederschlag gefunden hat. "Denn jede Kürzung der Wohnbauförderung hätte nicht nur gravierende negative wirtschafts-und beschäftigungspolitische Folgen gehabt, sondern würde auch zu einer nicht zu verantwortenden Verteuerung des Wohnraums führen – was vor allem zu Lasten der arbeitenden Menschen unserer Heimat ginge", stellte Höger klar.

Dank der Objektförderung ist es möglich, mit den Vergaben über den Wohnbau konjunktur- und arbeitsplatzsteuernd lenkend einzugreifen, wobei über die Subjektförderung zusätzliche Unterstützungen angeboten werden und damit die Feinabstimmung auf die einzelnen, unterschiedlichen Bedürfnisse erfolgen kann. "Eine Abkehr von diesem Prinzip würde die Genossenschaften vor enorme Probleme stellen - die Umstellung auf eine reine Subjektförderung ist deshalb klar abzulehnen", unterstrich der Landeshauptmannstv. Wir können mit Recht stolz auf die Leistungen des kommunalen Wohnbaus sein, der Niederösterreich moderner und lebenswerter gemacht und -zigtausenden Menschen Arbeit und eine neue Heimat geben hat. Und diesen erfolgreichen Weg werden wir gemeinsam mit den Genossenschaften weiter fortsetzen, erklärte Höger abschließend.
(Schluß) nk/wb

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