OTS0212 5 WI 0390 NLK010 CI Do, 08.Apr 1999
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Campus 21 Businesspark in Brunn am Gebirge in Fertigstellung

Technikmulti Siemens ist ins Immobiliengeschäft eingestiegen

St.Pölten (NLK) - In Brunn am Gebirge, nur wenige 100 Meter von
der Wiener Stadtgrenze entfernt, entsteht derzeit der Businesspark "Campus 21". Die Grundfläche umfaßt 21 Hektar, gebaut werden in zwei Abschnitten rund 25.000 Quadratmeter Büro-, Service- und Lagerflächen. Somit handelt es sich um das größte Businesspark-Projekt Österreichs. Campus 21 wird von einer Investorengemeinschaft rund um die Wiener Städtische Versicherung errichtet, die auch Eigentümer des Grundstückes ist. Jetzt ist Siemens Österreich als 50 Prozent-Partner eingestiegen, an Stelle von Austria Tabak, die sich aus dem Immobiliengeschäft zurückzogen.

"Städtische"-Generaldirektor Siegfried Sellitsch zum Standort von Campus 21: "Der Park liegt an einer Verkehrskreuzung europäischen Zuschnittes. Osteuropäische und westeuropäische Verkehrswege waren 40 Jahre lang getrennt und wachsen jetzt wieder zusammen. Der Raum Wien hat eine hohe Zentralität, der Standort ist ideal." Schon jetzt sind die Büroflächen zur Hälfte vergeben, vorwiegend an Vertreter der Pharmaindustrie, die hier am östlichsten Punkt Westeuropas ihre neue Stellungen mit Blickrichtung Osten beziehen wollen. Andere Interessenten sind große Unternehmen, die aus Wien an die Peripherie wegziehen wollen. Die Zeit der Produktionsstätten in den Bundesländern mit einer aufwendigen repräsentativen Generaldirektion in Wien sind vorbei, in Brunn kann man kostensparend beides an einem Ort haben.

Siemens, der neue Teilhaber, ist ein führender Systemanbieter für Gebäudetechnik und stieg jetzt selbst ins Immobiliengeschäft ein. Dementsprechend wird Campus 21 alles derzeit Mögliche an Haus- und Kommunikationstechnik bieten. Flexibilität ist großgeschrieben, sie zieht sich bis in die einzelnen Büros hinein. Stolz ist der ausführende Architekt Christoph Ahammer auf die verdichtete Bauweise, die eine optimale Nutzung der vorhandenen Fläche trotz großer verbleibender Grünfläche gewährleistet. "Das entspricht etwa dem Verhältnis einer mit Einfamilienhäusern verbauten Landschaft und einem Wiener Gemeindebau", umreißt er den Unterschied zu anderen Gewerbeparks.

Die Verkehrsanbindung ist ebenso wie die gesamte Infrastruktur vorbildlich: Die Mitarbeiter - man spricht von bis zu 4.000 Arbeitsplätzen im Vollausbau - haben es nicht weit zur U6 (Siebenhirten), Schnellbahn oder über einen eigenen neuen Anschluß zur Autobahn, soferne sei sich nicht überhaupt in der Umgebung angesiedelt haben, in der der Wohnbau boomt wie nie zuvor.

Die Synergieeffekte sorgen für große Einsparungen, die Teilhaber erwarten überdurchschnittliche Renditen, die Betriebe des Campus 21 freuen sich auf große Standortvorteile. Die Eröffnung der 1. Baustufe wird am 2. Februar 2000 stattfinden.

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