OTS0248 5 II 0249 NRK014 Fr, 26.Mär 1999
Kommunales / Gemeinderat / Kindermuseum ***OTS-PRESSEAUSSENDUNG***

Wiener Gemeinderat (4)

Interaktives Kindermuseum im Museumsquartier

Wien, (OTS) In Wien leben 256.000 Kinder und Jugendliche, so
GR Mag. Sonja Wehsely (SPÖ). Es sei eine große Aufgabe für die Politik, für diese Zielgruppe etwas zu machen. Das Kindermuseum
sei seit 1994 im Museumsquartier angesiedelt und mit 60.000
kleinen und großen Besuchern im Jahr sehr erfolgreich. Weitere Bereiche, die ins Museumsquartier einziehen sollen, sind ein Kindertheater für Freie Theatergruppen und eine Servicestelle, die zu den Kinderaktivitäten dieser Stadt Auskunft geben wird. Das geplante Kinderkunstzentrum solle keine Alibifunktion haben,
sondern ein breites und hochqualitatives Angebot bieten.

GR Mag. Christoph Chorherr (G) kritisierte, daß Hochhäuser nur für den Kommerz gebaut würden, zum Beispiel der Milleniumstower. In ganz Wien stünden hohe schlanke Türme, warum nicht auch für die Kultur? Er brachte einen Zuweisungsantrag zum Thema "Das Projekt von Ortner und Ortner soll vollständig, einschließlich des Turms, realisiert werden", ein. Der
nachfolgende Beschlußantrag hatte die Akzeptanz des Siegerprojekts von Ortner und Ortner zum Inhalt.

GR Lothar Gintersdorfer (FPÖ) kritisierte die Öffentlichkeitsarbeit des Museumsquartiers. Über den Baufortschritt hätte man nichts gehört. Er frage sich, wenn das Siegermodell so einzigartig sei, warum man das verstecke. Das wirkliche Problem bei der Debatte um das Museumsquartier sei, daß es immer eine Architekturdebatte, und nie eine inhaltliche,
gewesen war. Es ginge immer nur um das äußere Zeichen und nie um die Nutzung. Bestes Beispiel dafür wäre der Leseturm: Man habe einen Turm gehabt und einen Inhalt gesucht. (Forts.) ra/vo

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