OTS0089 5 WI 0190 NEF003 CI Mi, 22.Apr 1998
Verkehr / ÖBJR / Führerschein / Preise

ÖBJR: Dreistes Ausnehmen für den Führerschein unterbinden

Wien (OTS) - Laut einem AK-Preisvergleich vom Februar 1998
unter 144 Fahrschulen in Österreich führen Gebietsschutz, ein Ausbildungsmonopol und geringe Auswahlmöglichkeiten für Konsumenten zu einem geringen Wettbewerb unter den Fahrschulen und damit zu überhöhten Preisen. Der Österreichische Bundesjugendring (ÖBJR), der Zusammenschluß von 22 Jugendorganisationen, hält dies für ein dreistes Ausnehmen besonders der jungen FührerscheinanwärterInnen und fordert daher rasch Veränderungen.++++

Die durchschnittlichen Kosten für das Grundpaket zum B-Führerschein von 15.380 Schilling liegen - so der AK-Preisvergleich - immer noch um rund 20 Prozent höher als etwa in Bayern. Außerdem führt die bestehende Regelung, wonach die Führerscheinprüfung nur bei der Wohnsitzbehörde abgelegt werden darf, dazu, daß die FahrschülerInnen damit an die örtlichen Fahrschulen gebunden sind.

Der ÖBJR fordert daher die Möglichkeit der freien Fahrschulwahl und die Erleichterung für die Zulassung neuer Fahrschulen, um dem Ausbildungsmonopol entgegenzuwirken. Gerade auf dem Rücken von Jugendlichen darf hier kein Wucher betrieben werden. Verstärkte Konkurrenz muß zu günstigeren Preisen führen und Mehrkosten für das neue Computerprüfungssystem müssen fair über die nächsten Jahre verteilt werden, so der Vorsitzende des ÖBJR, Willi Mernyi.(zm)

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Willi Mernyi, Tel.: 0664/103 64 65

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