• 05.08.2024, 15:15:07
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FPÖ – Ecker zu Equal Pension Day: „Unser Geld für unsere Frauen, Pensionistinnen und Mütter!“

Wien (OTS) - 

„Unser Geld für unsere Frauen, Pensionistinnen und Mütter! Denn während die ÖVP-Grüne-Regierung und davor auch die SPÖ genügend Geld für Menschen aus aller Herren Länder ausgegeben haben und ausgeben, die aber davor keinen Cent in unser Pensionssystem eingezahlt haben, diskutieren wir Jahr für Jahr über die Pensions- und Gehaltslücken von Österreicherinnen. Die Pensionslücke muss schon im Erwerbsleben geschlossen werden. Ist eine Frau schon in Pension, ist es schon viel zu spät. Da werden sie dann mit Almosen abgespeist und nur noch mehr von der jeweiligen Regierung oder ihrem Ehepartner abhängig gemacht!“, so die freiheitliche Frauen- und Seniorensprecherin NAbg. Rosa Ecker anlässlich des morgigen Equal Pension Day. Sie erneuerte die Forderungen der Freiheitlichen: „Anhebung der Löhne und Gehälter in Niedriglohnberufen, den ‚Beruf‘ Mutter mit unter anderem anrechenbaren Pensionszeiten angemessen belohnen statt bestrafen und Pensionszuschüsse für Teilzeit arbeitende Mütter“.

Vor allem der „Beruf Mutter“, welcher der wichtigste und anspruchsvollste Job der Welt sei, sei der Hauptgrund der enormen Pensionslücke bei Frauen und gehöre endlich angemessen entlohnt, forderte Ecker auch die staatliche Anerkennung für Kinderbetreuung in Form von anrechenbaren Pensionszeiten: „Frauen arbeiten viel häufiger in Teilzeit als Männer. Frauen sind weit öfter als Männer neben ihrer Berufstätigkeit für die Kinder- und Familienarbeit, aber auch für die Pflege von Angehörigen zuständig. So verdienen Frauen zehn Jahre nach der Geburt eines Kindes durchschnittlich um ein Drittel weniger, als wenn sie kinderlos geblieben wären. Außerfamiliäre Kinderbetreuung und deren Ausbau ist gut, doch es kann nicht sein, dass eine Mutter aus finanziellen Gründen wieder in die Berufstätigkeit ‚getrieben‘ wird und ihr Kind dann in eine Betreuung geben muss. Wenn eine Mutter sich dazu entscheidet, ihre Kinder selbst zu betreuen, muss das belohnt statt bestraft werden!“ 

Weiters brauche es verstärkte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für den Wiedereinstieg beziehungsweise den Verbleib von Frauen in der Arbeitswelt bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter, vor allem auch im Bereich der Frauengesundheit: „Wie wir aus den Frauengesundheitsberichten der wissen, sind Frauen aufgrund der vielfachen Mehrbelastung öfter und stärker krank – sowohl physisch als auch psychisch. Daher müssen Maßnahmen gesetzt werden, damit Frauen auch bis zum Pensionsantritt in Beschäftigung bleiben können, statt aus der Arbeitslosigkeit oder dem Krankenstand in Pension gehen zu müssen – und das vorzeitig mit enormen Abschlägen.“

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