- 05.06.2024, 10:52:17
- /
- OTS0070
„Schicksalstage Österreichs – Der Tag, an dem der Euro kam“: Präsentation der ORF-III-Neuproduktion im hdgö
TV-Premiere am 8. Juni um 20.15 Uhr
Utl.: TV-Premiere am 8. Juni um 20.15 Uhr =
Wien (OTS) - Im Rahmen der Kooperation mit dem Haus der Geschichte
Österreich (hdgö) fand gestern, am Dienstag, dem 4. Juni 2024, die
Präsentation einer ORF-III-Dokumentation als Publikumsveranstaltung
mit anschließendem Podiumsgespräch statt. Vorgestellt wurde die
„zeit.geschichte“-Neuproduktion der Reihe „Schicksalstage Österreichs
– Der Tag, an dem der Euro kam“, die am Samstag, dem 8. Juni, um
20.15 Uhr ihre TV-Premiere feiert.
Zur Veranstaltung begrüßten hdgö-Direktorin Monika Sommer und
„zeit.geschichte“-Sendungsverantwortlicher Ernst Pohn in Vertretung
von ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. An dem an die
Präsentation anschließenden und von ORF-Moderator Andreas Pfeifer
moderierten Podiumsgespräch nahmen Eva Linsinger, stellvertretende
Chefredakteurin „profil“, Gabriel Felbermayr, Direktor des
Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, und Franz
Fischler, EU Kommissar a.D., teil.
Mehr zur Neuproduktion „Schicksalstage Österreichs – Der Tag, an dem
der Euro kam“
Die neue ORF-III-Dokumentation widmet sich einem besonderen
Wendepunkt der österreichischen Geschichte: der Einführung des Euros
im Jahr 2002. Die von Judith Doppler gestaltete Produktion zeigt
Momente und persönliche Erlebnisse, die den Übergang vom
österreichischen Schilling zur europäischen Einheitswährung geprägt
haben. Der Film beleuchtet sowohl die Euphorie als auch die
Schwierigkeiten der Anfangszeit des Euros und die ambivalenten
Reaktionen der Bevölkerung in den Wochen danach.
Durch Gespräche mit Expertinnen und Experten sowie exklusive
Interviews mit Zeitzeugen wie Franz Fischler und dem langjährigen
Landeshauptmann Niederösterreichs, Erwin Pröll entsteht ein
umfassendes Bild der Herausforderungen, die Österreich bei der
Einführung des Euros bewältigen musste, weiters wird die aktuelle
Situation beleuchtet. „Der Tag, an dem der Euro kam“ ist nicht nur
eine Rückbesinnung auf dessen Anfänge in Österreich, sondern wirft
auch ein Licht auf die langfristige Bedeutung der gemeinsamen Währung
für Europa sowie seine Bürgerinnen und Bürger.
Monika Sommer, Direktorin Haus der Geschichte Österreich:
„Europäische und österreichische Zeitgeschichte lassen sich nicht
getrennt voneinander erzählen. Der gemeinsame Europäische
Wirtschaftsraum seit 1994 und auch die Entscheidung zum EU-Beitritt
jähren sich dieses Jahr zum 30. Mal. Das Haus der Geschichte
Österreich setzt deshalb im Juni einen Europa-Schwerpunkt und freut
sich, dass diese wirtschaftshistorische Dokumentation mit
persönlichen Perspektiven zur Euro-Einführung den Auftakt macht.
Nutzen wir am 9. Juni mit dem Wahlrecht die Chance, Europa
mitzugestalten. Ich freue mich über die weitere Zusammenarbeit von
ORF III und dem hdgö.“
Peter Schöber, Programmgeschäftsführer ORF III: „Die Vermittlung von
Zeitgeschichte und historischen Inhalten gehört zur
öffentlich-rechtlichen Kern-DNA von ORF III. Gerade die
zeitgeschichtlichen Zusammenhänge der vergangenen 100 Jahre müssen
immer wieder neu aufgearbeitet und derzeitigen sowie zukünftigen
Generationen vermittelt werden. Die neue ORF-III-Dokumentation trifft
den Nerv der Zeit und hinterfragt, ob die gemeinsame Währung in
Krisenzeiten ein Risiko darstellt oder ob sie vielmehr ein Symbol der
Hoffnung auf ein starkes, geeintes Europa in einer sich schnell
wandelnden Welt ist. Im Hinblick auf die bevorstehende EU-Wahl ist
dieses Thema aktueller denn je. Deshalb freut es mich besonders, dass
ORF III und das hdgö ihre etablierte Zusammenarbeit gerade mit dieser
Dokumentation fortsetzen.“
Details zum Programm von ORF III Kultur und Information sind unter
tv.ORF.at/orf3 abrufbar.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






