• 03.05.2024, 12:45:57
  • /
  • OTS0116

Rettungswagen verweigert: „Thema“ fragt nach, warum Rettungsdienste Computerprogramme verwenden

Am 6. Mai um 21.20 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 6. Mai um 21.20 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 6. Mai 2024, um 21.20 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Notruf: Wenn Maschinen entscheiden – Rettungswagen verweigert

„Wie kann ein Computer wissen, wie schlecht es einem Menschen geht?“
Das fragt sich Familie Arandjelovic. Am 7. April 2024 rufen sie die
Rettung. Die Mutter hat Brustkrebs, starke Schmerzen und kann sich
nicht bewegen. Die Berufsrettung entscheidet, dass es sich um keinen
Notfall handelt. Sie leitet an die Gesundheitshotline 1450 weiter.
Nach Dutzenden Fragen und einem langen Telefonat heißt es auch dort:
kein Notfall. Diese Entscheidung wurde von einem standardisierten
Notrufsystem getroffen. Computerprogramme werten dabei die gestellten
medizinischen Fragen aus und empfehlen, was zu tun ist. Die Familie
trägt die 69-jährige Mutter ins Auto und bringt sie selbst ins
Spital. Zwei Tage später verstirbt die Frau an ihrer Erkrankung. Pia
Bichara und Oliver Rubenthaler fragen für „Thema“ nach, warum
Rettungsdienste Computerprogramme verwenden.

Teure Behandlung erkämpft – der Fall Georg Polic

„Zum ersten Mal haben wir ein Medikament gerichtlich durchsetzen
können“, sagt Rechtsanwältin Karin Prutsch. Georg Polic ist seit
seiner Geburt an Spinaler Muskelatrophie erkrankt. Die zuständige
Krankenanstaltengesellschaft KAGes verweigerte dem Buben aus der
Steiermark ursprünglich die Behandlung mit dem teuren Medikament
Spinraza. „Thema“ hat berichtet. In einem aufsehenerregenden Prozess
hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass nicht nur die laufende
Behandlung, sondern auch bereits gegebene, spendenfinanzierte
Spritzen von der KAGes zu bezahlen sind. Die Mutter Claudia Polic ist
erleichtert: „Damit kann Georg sich sein Leben endlich so einrichten,
wie er es sich immer gewünscht hat.“ Sonja Hochecker hat die Familie
noch einmal besucht.

Im Himmel mit der erfolgreichsten Heißluftballon-Pilotin Österreichs

„Wir haben das Gefühl, dass wir in jedem Moment alles beherrschen und
bestimmen können, wo es langgeht. Aber das ist nur Illusion“, sagt
Heißluftballon-Pilotin Elisabeth Kindermann-Schön. Die 36-Jährige ist
Vizeweltmeisterin der Frauen und besiegt regelmäßig als einzige
weibliche Teilnehmerin ihre männlichen Konkurrenten bei Wettbewerben.
In ihrem Heimatort Bad Waltersdorf hat sie die steirische
Landesmeisterschaft im Ballonfahren veranstaltet und so ihres vor
zehn Jahren verstorbenen Vaters gedacht. Das von ihm gegründete
Ballonunternehmen führt sie heute gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Thomas
Schön. Wie hält man ein Familienunternehmen durch alle Höhen und
Tiefen zusammen? Und wie hat sie sich die Begeisterung bewahrt, die
sie als kleines Mädchen im Korb gemeinsam mit ihrem Vater empfunden
hat? Andrea Poschmaier hat der Ballonfahrerin diese Fragen in der
Stille über den Wolken gestellt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel