- 22.11.2023, 13:45:06
- /
- OTS0173
Gesundheitsreform – SPÖ-Kucher: „Nach schwarz-blauer Abrissbirne braucht es viel mehr, um Gesundheitssystem zu retten!“
SPÖ erkennt in Bund-Länder-Paket Schritte in die richtige Richtung, wobei Schritte viel zu klein sind – Gesundheitssystem steht vor einem Kipppunkt
Utl.: SPÖ erkennt in Bund-Länder-Paket Schritte in die richtige
Richtung, wobei Schritte viel zu klein sind –
Gesundheitssystem steht vor einem Kipppunkt =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Klubobmann und Gesundheitssprecher Philip Kucher
spricht aus, was die allermeisten Menschen in Österreich längst schon
spüren: „Österreichs Gesundheitssystem wird schlechter. Alle spüren
das. Ärzt:innen fehlen, Pfleger:innen fehlen, Operationen werden
verschoben, Wartezeiten auf Termine werden länger, während die Zeit
der Ärzt:innen für ihre Patient:innen immer kürzer wird. Außer, man
zahlt privat. Wir stehen an einem Kipppunkt und müssen sofort
handeln, wenn wir unser Gesundheitssystem noch retten wollen.“
Verantwortlich dafür ist im Besonderen eine Periode der
schwarz-blauen Abrissbirne, in der die Krankenkassen zerschlagen
wurden, das Gesundheitssystem ausgehungert wurde, ständig von zu
vielen Spitalsbetten philosophiert wurde und keine einzige
strukturelle Maßnahme, die unsere Gesundheitsversorgung für die
Zukunft gerüstet hätte, gesetzt wurde. Im Ergebnis, führt der
SPÖ-Klubobmann aus: „Kracht es dort an allen Ecken und Enden.“ ****
Es sei daher anzuerkennen, dass die nunmehr vorliegende Einigung auf
eine Gesundheitsreform „durchaus Schritte in die richtige Richtung“
setze, wenngleich, „die Schritte allesamt viel zu klein sind“, so
Kucher. Und weiter: „Nach der Periode dieser schwarz-blauen
Abrissbirne braucht es leider viel, viel mehr!“
Aus Sicht der SPÖ wird es viel weitreichendere Maßnahmen brauchen.
Man müsse den Patient:innen endlich die versprochenen
Patientenmilliarde zukommen lassen. Gleich gute Leistungen für alle
müsse das Ziel sein und dafür werde es auch einen österreichweiten
Gesamtvertrag für Ärzt:innen brauchen. Um mittelfristig keinen
Ärztemangel mehr zu haben, wird man die Medizinstudienplätze
verdoppeln müssen und dabei jene bevorzugen, die bereit sind, dem
österreichischen öffentlichen Gesundheitssystem zur Verfügung zu
stehen. Auch an einer echten Pflegeoffensive werde kein Weg
vorbeiführen. (Schluss) lk/ls
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






