• 16.11.2023, 10:48:13
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„Bewusst gesund“ im Zeichen der ORF-Initiative „Erholsamer Schlaf“ – am 18. November um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Beinahe jede bzw. jeder dritte Erwachsene in Österreich
klagt über zu wenig oder schlechten Schlaf, ca. acht Prozent leiden
unter krankhafter Schlaflosigkeit und die Krisen der vergangenen
Jahre haben die Situation verstärkt. Im Rahmen der ORF-Initiative
„Bewusst gesund – Erholsamer Schlaf“ (Details unter
https://presse.ORF.at) präsentiert Dr. Christine Reiler im
ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 18. November
2023, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Schlafrhythmus – so synchronisieren wir die innere Uhr

Menschen haben eine innere Uhr, doch der Zeitgeber sind nicht Minuten
oder Stunden – es ist das Tageslicht. Seit der Entdeckung des Feuers,
noch viel mehr aber seit der Erfindung der Elektrizität, pfuschen wir
diesem natürlichen Zeitgeber verstärkt ins Handwerk. Die Folge sind
u. a. Schlafstörungen, die immer mehr Menschen quälen. Darunter litt
auch ein junger Mann, für den das Aufstehen jahrelang eine Qual war,
bis er die Bedeutung des Zeitgebers Licht für sich entdeckte und in
seinen morgendlichen Alltag einbaute. Seine Recherchen zum Thema hat
er nicht nur in seiner Masterarbeit an der TU Wien verwertet, sondern
auch ein Hilfsmittel für all jene entwickelt, die, so wie er früher,
am Morgen kaum aus dem Bett kommen. Denn durch den richtigen Umgang
mit Licht und Kunstlicht können selbst Morgenmuffel ausgeschlafen und
frisch erwachen. Gestaltung: Christian Kugler

Melatonin – Taktgeber für den Schlaf

Eine wichtige Rolle für einen erholsamen Schlaf spielt das Hormon
Melatonin, das unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert. Wie viel Melatonin
der Körper bildet und ausschüttet, hängt u. a. von der
Lichtintensität der Umgebung ab. Während Dunkelheit in der Nacht die
Ausschüttung anregt, hemmt Licht die Melatonin-Produktion. Auch
übermäßiger Genuss von koffeinhaltigen Getränken, Alkohol oder
Nikotin kann für einen niedrigen Melatonin-Spiegel sorgen und damit
verhindern, dass wir müde werden. Ob Melatonin als
Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe schaffen kann und welche Rolle
Schlaf-Apps und Smartwatches dabei spielen, den eigenen Schlaf zu
optimieren, erklärt die Psychologin Dr. Kerstin Hödlmoser.

Mittagsschlaf – gesund für Körper und Geist

Nur etwa sieben Prozent tun es täglich, zehn Prozent einmal die Woche
und in manchen Gesellschaften ist es beinahe ein Muss: mittags
schlafen. Bereits in der Antike und im Mittelalter fand eine
körperliche und geistige Ruhezeit statt, um sich von der körperlichen
Arbeit zu erholen. Beim Mittagsschlaf taucht man kurz in den Schlaf
ein, entspannt und regeneriert. Man wird leistungsfähiger, Gehirn und
Gefäße profitieren davon. Der Mittagsschlaf muss allerdings geübt
werden und damit in der Nacht keine Schlafstörungen auftauchen, gilt
auch hier: auf die Dosis kommt es an. Gestaltung: Larissa Putz

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Prädiabetes

Fachleute schätzen, dass 700.000 bis 800.000 Menschen in Österreich
von Diabetes betroffen sind. Diabetes entsteht nicht von einem Tag
auf den anderen, sondern ist ein schleichender Prozess. Etwa fünf
Prozent der erwachsenen Bevölkerung dürfte einen Prädiabetes
entwickelt haben und kann so Zucker schlechter verstoffwechseln.
Bereits in dieser Diabetes-Vorstufe können sich Schädigungen
manifestieren. Wichtig wäre daher, Vorsorgeuntersuchungen
wahrzunehmen und erhöhte Blutzuckerwerte als Warnsignal ernst zu
nehmen, so Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Bioäpfel – Nahrung für die Darmflora

„An apple a day keeps the doctor away“ – und Bioäpfel sollen noch
gesünder sein als konventionelle. An der TU Graz hat man Hinweise
gefunden, dass bei Bioprodukten die gesunden Mikroorganismen
tatsächlich in größerer Vielfalt vorhanden sind. Eine große Vielfalt
an Mikroorganismen ist für die Qualität unserer Darmflora
entscheidend. Je mehr unterschiedliche gesunde Bakterien, Pilze und
sogar harmlose Viren man mit der Nahrung zu sich nimmt, umso besser
funktioniert das Verdauungssystem und in der Folge das Immunsystem.
Gestaltung: Christian Kugler

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