• 27.10.2023, 11:55:50
  • /
  • OTS0075

„Orientierung“: Wie ist eine jüdisch-muslimische Freundschaft in Zeiten des Krieges möglich?

Am 29. Oktober um 12.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 29. Oktober um 12.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin
„Orientierung“ am Sonntag, dem 29. Oktober 2023, um 12.30 Uhr in ORF
2 folgende Beiträge:

Wenig Konkretes: Erste Ergebnisse der Weltsynode

Mit einem Abschlussgottesdienst im Petersdom Sonntagvormittag geht
die Weltsynode in Rom vorläufig zu Ende. Über die Abschlussdokumente
dürfte in den vergangenen Tagen noch heftig gerungen werden. Mit
einer Revolution in der katholischen Kirche ist vorerst zwar nicht zu
rechnen, Beobachter sprechen aber schon jetzt von einem Kulturwandel.
Dass Bischöfe und Laien gleichberechtigt an runden Tischen
diskutierten und erstmals auch Frauen stimmberechtigt waren, habe
einen unumkehrbaren Prozess eingeleitet. Fragen wie die Rolle der
Frau in der Kirche wurden heftig diskutiert, doch die bisher
veröffentlichten Dokumente bleiben vage und unkonkret, wie Kritiker
meinen. Cornelia Vospernik fasst die Ergebnisse der Weltsynode
zusammen.

Dazu eine Live-Analyse von Pastoraltheologin Regina Polak, die den
Synodenprozess schon lange begleitet.

Hoffnungsperspektive? Jüdisch-muslimische Freundschaft

Der eine ist Imam, der andere Gemeinderabbiner: Ramazan Demir und
Schlomo Hofmeister verbindet eine jahrelange Freundschaft. Gemeinsam
haben sie vor sieben Jahren für eine „kreuz und quer“-Dokumentation
das Heilige Land besucht. Heuer im Mai führten sie eine
muslimisch-jüdische Delegation ins ehemalige Konzentrationslager
Auschwitz. Ziel dieser ungewöhnlichen Reisegruppe: Prävention gegen
Hass im Allgemeinen und gegen Antisemitismus im Speziellen.
Angesichts der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten fragt die
„Orientierung“ nach: Wie ist eine jüdisch-muslimische Freundschaft in
Zeiten des Krieges möglich? Und welche Perspektive für Hoffnung gibt
es? Sandra Szabo berichtet.

Spukphänomene: Spiritismus in der Zwischenkriegszeit

Zu Halloween, dem Vorabend von Allerheiligen, spuken kostümierte
Kinder durch die Nachbarschaft und gruselige Themen haben Hochsaison.
Im Österreich der Zwischenkriegszeit hat ein Fall von unerklärlichen
Spukphänomenen für erhebliche Aufregung gesorgt. Eine 14-jährige
ungarische Dienstmagd konnte wie durch Zauberhand Gegenstände bewegen
und durch die Luft fliegen lassen. Erzherzogin Elisabeth Marie, die
Enkelin von Kaiser Franz Joseph, war eine Anhängerin des Spiritismus
und holte das Mädchen zu sich. Andrea Eder hat sich auf die Spur des
unheimlichen Mädchens Wilma gemacht. „kreuz und quer“ begibt sich im
Rahmen des multimedialen ORF-Projekts „Wilma – Auf den Spuren des
Spukphänomens“ am Dienstag, dem 31. Oktober, um 22.35 Uhr in ORF 2
auf die Spuren eines der bekanntesten Spukphänomene Österreichs der
1920er Jahre.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel