• 14.06.2023, 14:45:46
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VP-Ottenschläger/Resch: Noch härtere Vorgangsweise gegen Raserszene

Volkspartei sorgt für mehr Sicherheit in Wien und Döbling

Utl.: Volkspartei sorgt für mehr Sicherheit in Wien und Döbling =

Wien (OTS) - „Wenn jemand in Wien an einer Schule mit über 100
Stundenkilometern vorbei rast und Kinder gefährdet und wenn am Ring
Verkehrsrowdies mit bis zu 130km/h unterwegs sind, dann sind das
keine Kavaliersdelikte”, stellt Nationalrat Andreas Ottenschläger,
Verkehrssprecher der Österreichischen Volkspartei, anlässlich des
heutigen Ministerratsvortrags klar. Eine Beschlagnahme von Fahrzeugen
soll dann möglich sein, wenn Lenkerinnen und Lenker im Ortsgebiet um
60 km/h zu schnell unterwegs sind. Außerhalb des Ortsgebiets drohe
eine Beschlagnahme, wenn das Limit um 70 km/h überschritten wird.
„Illegale Rennen auf öffentlichen Straßen, wie sie etwa am Kahlenberg
in Döbling stattfinden, haben nichts mit Motorsport zu tun, sondern
sind eine echte Gefahr”, so Ottenschläger.

Der Döblinger Bezirksvorsteher Daniel Resch, der im Bezirk seit
Jahren gegen die gefährlichen Raser kämpft: „Die neuen Maßnahmen
werden bei vielen Döblingerinnen und Döblingern für Erleichterung
sorgen. Wir stellen uns auf allen Ebenen gegen die Raserszene und das
ist auch notwendig, denn dieses verantwortungslose Verhalten
gefährdet Menschenleben.“

„Wir geben der Exekutive hier die notwendige Möglichkeit einer
vorläufigen Beschlagnahme. Bis dato war es - gerade in der
Tuningszene - oft so, dass die Fahrzeuge auch nach schweren Vergehen
einfach von anderen Personen weiterbetrieben worden sind”, sagt
Ottenschläger. In weiterer Folge entscheidet die Behörde: “Als Ultima
Ratio kann es auch zum Verfall und zur Versteigerung des Fahrzeuges
kommen“, so Ottenschläger.

Nächster Schritt für mehr Verkehrssicherheit

Im ersten Raserpaket, das seit September 2021 gilt, wurden unter
anderem die Strafen empfindlich erhöht und die Entzugsdauer bei
Führerscheinabnahmen verdoppelt“, unterstreicht Ottenschläger. Nun
geht auch die nächste Phase in die Umsetzung. „Meine Message an alle
Verkehrsrowdies ist: Wenn das Fahrzeug durch extrem rücksichtsloses
Fahren zur Waffe wird, ist es künftig schlicht und einfach weg“,
schließt Ottenschläger.

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