- 18.10.2022, 13:02:39
- /
- OTS0131
VP-Arnoldner ad Steffl-Arena: „Die Stadt Wien begibt sich hier auf ganz dünnes Eis“
Teich statt Eis in Eishockeyhalle – Stadt wurde bereits 2018 über desolaten Zustand informiert
Utl.: Teich statt Eis in Eishockeyhalle – Stadt wurde bereits 2018
über desolaten Zustand informiert =
Wien (OTS) - „Ich darf die Stadt Wien daran erinnern, dass die
Capitals Eishockey und nicht HEISshockey spielen“, kommentiert
Landtagsabgeordnete Bernadette Arnoldner von der Wiener Volkspartei
das Desaster der defekten Kühlanlage in der Steffl-Arena.
Durch eine geplatzte Schweißnaht in der Kühlanlage trat Ammoniak aus,
was zur Notabschaltung der Anlage führte. Bei dem Vorfall wurde auch
eine Sonde beschädigt, die für die Verteilung des Kühlmittels
zuständig ist. Die Folge: Statt einer Eisfläche befindet sich eine
riesige Wasserlacke am Spielfeld der Steffl-Arena in Kagran.
Da die defekte Sonde neu erzeugt werden muss, können bis mindestens
15. November in der Heimhalle der Eishockeymannschaft Vienna Capitals
keine Spiele ausgetragen und Trainingseinheiten abgehalten werden.
Die Mannschaft wird in Bussen nach Bruck an der Leitha zum Training
gefahren.
Stadt Wien vertröstet seit vier Jahren
„Diese Katastrophe bei angelaufener Saison hätte verhindert werden
können. Seit 2018 informieren die Capitals als Pächter den
Eigentümer, die Stadt Wien, über den sanierungsbedürftigen Zustand
der völlig veralteten Kühlanlage. Das sind vier Jahre, in denen die
zuständige MA 51 nicht reagierte und die Sportmannschaft vertröstet“,
so Arnoldner.
In den vergangenen vier Jahren wurden laufend Reparaturen an der
Kühlanlage in der Höhe von insgesamt 400.000 Euro durchgeführt. „Die
Anlage ist bereits seit 29 Jahren in Betrieb und muss entweder
generalsaniert oder komplett erneuert werden. Doch hier bremst die
Stadt Wien aufgrund der Kosten“, so Arnoldner weiter und verweist auf
den Klimaaspekt. „Die Stadt Wien würde hier mit einer neuen
Kühlanlage, die weniger Strom benötigt und mit einer
Photovoltaik-Anlage verbunden wäre, einen wichtigen Schritt zur
Klimaeffizienz setzen.“
„Nun muss endlich die Stadt Wien als Eigentümer in die Pflicht
genommen werden und schnell reagieren! Wir stehen am Beginn der
laufenden Saison! Wenn im Fußball ein Netz reißt, der Ball kaputt
geht oder der Rasen löchrig wird, dann wird sofort reagiert – warum
nicht beim Eishockey? Die Stadt Wien begibt sich hier auf ganz dünnes
Eis“, so Arnoldner abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






