• 04.10.2022, 08:45:26
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FCG/GPA fordert Anhebung des amtlichen Kilometergeldes auf 60 Cent

ArbeitnehmerInnen müssen entlastet werden: JETZT!

Utl.: ArbeitnehmerInnen müssen entlastet werden: JETZT! =

Wien (OTS/FCG) - Erinnern Sie sich noch an das Jahr 2008? In diesem
Jahr fand die Fußball Europameisterschaft in Österreich und der
Schweiz statt. Die Olympischen Spiele waren in China zu Gast. Es war
auch das Jahr, in dem sich das amtliche Kilometergeld noch auf 42
Cent belief. Seitdem wurde es nicht mehr erhöht. Mit dem sogenannten
„Grasser Erlass“ aus dem Jahr 2008, der das amtliche Kilometergeld
ohne weitere Indexierung „einfror“, wurden die ArbeitnehmerInnen mit
den gestiegenen Kosten für ihr Kfz allein gelassen. „14 Jahre
Stillstand bei dem Thema, das kann man nur noch als Systemversagen
bezeichnen“, versteht Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der
christlichen ArbeitnehmerInnen in der Gewerkschaft GPA die Welt nicht
mehr. Niemand fahre zum Spaß durch die Gegend und ein Umstieg auf
öffentliche Verkehrsmittel sei vor allem am Land oft keine
Alternative, ist sich Pischinger natürlich bewusst.

Menschen nicht alleine lassen

Markus Hiesberger, Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA bekräftigt diese
Aussage. „Wer Kilometergeld bezieht, handelt im Auftrag des
Arbeitgebers. In vielen Gesprächen erzählen uns Angestellte, dass sie
auf den Kosten sitzen bleiben. Für viele geht es sich nicht mehr aus.
Besonders in der mobilen Pflege und Betreuung fahren die
MitarbeiterInnen Tag und Nacht von Kunden zu Kunden und leisten damit
wertvolle Arbeit für uns alle. Wir dürfen die Menschen nicht allein
lassen“, bekräftigt Hiesberger, auch mit Blick auf die gestarteten
Kollektivvertragsverhandlungen im Sozialbereich.

Es ist dringend notwendig, das Kilometergeld auf 60 Cent zu erhöhen.
Die berufliche Nutzung des eigenen PKWs muss angemessen entschädigt
werden. Die Verbraucherpreise sind seit der letzten Erhöhung des
Kilometergeldes um mehr als 30 % gestiegen, bis Ende 2022 ist mit 40
% zu rechnen. Diese Zahlen zeigen einen raschen Handlungsbedarf bei
dem Thema. Die FCG hat bereits im Jänner eine Erhöhung gefordert.
Seither ist nichts geschehen und die Preise steigen und steigen. „Wir
fordern die Regierung daher jetzt zum Handeln auf. Erhöhen sie das
Kilometergeld auf 60 Cent pro Kilometer“, so Pischinger und
Hiesberger abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG

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