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FPÖ – Ecker zu Pensionen: 5,8 Prozent Anpassungswert ist entschieden zu wenig

Pensionserhöhung muss Altersarmut verhindern – FPÖ erneuert Forderung nach eigenem „Pensionisten-Warenkorb“

Wien (OTS) - „Die Rekordinflation im Juli stieg auf 9,3 Prozent und Experten warnen schon davor, dass im Herbst, aber spätestens im kommenden Frühjahr diese einen zweistelligen Wert erreichen wird. Besonders drastisch ist der Anstieg beim durchschnittlichen Wocheneinkauf mit einem alarmierenden Plus von 19,1 Prozent. Die Menschen in diesem Land, und hier vor allem auch die Pensionisten, driften in die Armut ab, der Mittelstand muss längst auf etwaige vorhandene Ersparnisse zurückgreifen“, so die freiheitliche Seniorensprecherin NAbg. Rosa Ecker.

„Der heute veröffentlichte gesetzliche Anpassungswert in Höhe von 5,8 Prozent für Pensionen im kommenden Jahr ist entschieden zu wenig. Jedes Ergebnis der Verhandlungen unter 10 Prozent an Plus für die Pensionisten wäre ein sozialpolitisches Armutszeugnis. Die Senioren müssen rasch entlastet werden, mit einer Pensionserhöhung, die auf der einen Seite die Altersarmut verhindern kann und die die Kaufkraft nicht schwächt. Die Inflation muss voll ausgeglichen werden. Die Pensionisten müssen monatlich am Konto sehen, dass ihnen einfach geholfen wird. Dazu bedarf es aber keiner komplizierten Gutscheine, die in der Handhabung und Einlösung viel zu kompliziert sind.“

„Der Warenkorb, der gerne als Berechnung für die Pensionserhöhungen herangezogen wird, muss dahingehend angepasst werden, dass es ein dem Lebensalltag und den Einkaufsnotwendigkeiten entsprechender Warenkorb dieser Generation ist. Ein solcher ‚Pensionisten-Warenkorb‘ ist heute mehr als unabdingbar. Pensionisten brauchen nicht den neuesten schlanken TV-Apparat oder Computer, sondern sie müssen ihre Euros mehrfach umdrehen, um sich die Lebenserhaltungskosten und den Lebensmitteleinkauf leisten zu können. Dieser Warenkorb sei aus Sicht der FPÖ-Seniorensprecherin ebenso bei der anstehenden Pensionserhöhung wie auch die aktuelle Inflation zu berücksichtigen.

„Bis dato folgte den bisherigen Ankündigungen der Bundesregierung keinerlei Ergebnis. Es ist längst fünf nach Zwölf bei den Senioren. Weder der tägliche Einkauf darf zum Luxus werden noch die exorbitant steigenden Energiepreise. Niemand soll in Österreich vor dem leeren Kühlschrank hungern und in einer kalten, dunklen Wohnung sitzen müssen. Das wäre ein sozialpolitisches Armutszeugnis. Handelt die Regierung aber nicht endlich, dann sehe ich leider Schwarz für viele Menschen in diesem Land. Unsere Pensionisten haben es verdient, dass man ihnen mit einer Pensionserhöhung, die das Prädikat ‚Erhöhung‘ verdient, umgehend die Sorgen um die finanzielle Sicherheit nehmen kann“, betonte Ecker, die weiters noch einen Pensionsgipfel einforderte.

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