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„Aber bitte kein Spießer!“: Siebente „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am 22. August in ORF 2

Mit Kandidatinnen und Kandidaten aus Wien, Niederösterreich und Kärnten

Wien (OTS) - In Folge sieben der aktuellen ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel am Montag, dem 22. August 2022, um 20.15 Uhr in ORF 2 porträtiert ORF-Dokumentaristin Nina Horowitz wieder sechs Singles aus ganz Österreich auf ihrer Suche nach dem bzw. der Traumpartner/in. Die drei Damen und drei Herren, die ihr Lebensglück mit Hilfe der Sendung finden wollen, kommen diesmal aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Kärnten. Eine lebenslustige, sportliche – und nicht zu vergessen – ordnungsliebende Frau an seiner Seite wünscht sich der Weinviertler Hans, der auf eine saubere Wohnung viel Wert legt: Schließlich ist sogar sein Handstaubsauger auf Hochglanz poliert! Der neue Traumprinz, den die blaublütige Kärntnerin Yvonne finden möchte, sollte ein Frei- und Schöngeist sein, so wie die Hobby-Straßenmusikantin selbst sich empfindet: „Aber bitte kein Spießer! Die werden mir aber sowieso nicht schreiben. Ein Spießer kann ja gar nicht mit einem komplizierten Menschen, so wie ich es bin, leben.“

Alle sechs Bewerberinnen und Bewerber im Überblick:

Roland, 54-jähriger Brandschutztechniker aus Wien, ist nicht der Typ dafür, einfach so eine Dame anzusprechen, und begibt sich daher mit Hilfe der Sendung auf die Suche nach „meinem neuen Schatzi. Ich kann sie aber auch ‚Hase‘ nennen. Oder einfach beim Vornamen. Keine Angst – ‚Mama‘ werde ich zu einer Frau nie sagen“, scherzt der fesche Wiener. „Ich bin seit zehn Jahren Single, es ist wirklich nicht leicht, jemanden kennenzulernen.“ Der Kandidat wünscht sich eine Frau, die nicht hochnäsig ist und schöne Augen hat. „Zu sexy soll sie aber dann bitteschön auch nicht sein, sonst muss ich noch eifersüchtig werden“, erklärt er mit ironischem Unterton. Frauen, die ihre Figur behalten haben, sind ihm herzlich willkommen. Aber, ist Roland noch wichtig zu ergänzen: „In unserem Alter ist ja niemand mehr ganz perfekt. Sie muss keine Modelmaße haben.“ Seine erste Frau hat der sportliche Single-Mann bereits in jungen Jahren geheiratet. Die Ehe hat 16 Jahre lang gehalten, dann ging sie leider in die Brüche. „Mir war wichtig, dass unserem Kind danach keine Steine in den Weg gelegt werden. Das haben wir geschafft. Darauf bin ich stolz.“ Danach gab es in Rolands Leben noch eine zweite lange Beziehung. „Später habe ich einmal eine Frau kennengelernt, die schon nach zwei Wochen zusammenziehen wollte – dazu war ich natürlich nicht bereit.“ Ein bisschen länger braucht Roland schon, um einer neuen Dame näher zu kommen. Aber dann ist für ihn nichts ausgeschlossen!

Yvonne, 63 Jahre, aus Kärnten sucht über die „Liebesg’schichten“ einen zärtlichen, leidenschaftlichen und musikalischen Mann, der auch Kinder und Tiere gerne hat. „Intellektuell soll er sein und ein bisschen ein Macho, aber das Macho-Gehabe darf auch nicht zu weit gehen“, erklärt sie im Gespräch mit Nina Horowitz. Ein Frei- und Schöngeist, so wie sie selbst sich empfindet, soll der neue Traumprinz sein. Aber bitte kein Spießer: „Die werden mir aber sowieso nicht schreiben“, ist sich die vielseitige Kandidatin sicher. „Ein Spießer kann ja gar nicht mit einem komplizierten Menschen, so wie ich es bin, leben. Ein bisserl meschugge bin ich schon.“ Wenn Yvonne Lust zum Musizieren hat, schnappt sie sich ihr Akkordeon und macht Straßenmusik für alle Menschen, die sich daran erfreuen. „Wenn ein Mann ein Problem damit hat, dass ich Straßenmusikantin bin, ist er auch nicht der Richtige für mich.“ Beziehungen hatte die Single-Dame mehrere, aus einer 13-jährigen Partnerschaft hat sie sogar Kinder, dann war sie noch sieben Jahre lang liiert. Schlussendlich war sie immer diejenige, die sich trennte. „Es war dann leider doch nie mein Seelenmensch. Und den suche ich eben jetzt. Es gibt nur eine große Liebe. Davon bin ich überzeugt.“ Ihre Eltern stammen beide aus einer alten Adelsfamilie ab: „Ein bisserl stolz bin ich schon, dass ich so blaues Blut in den Adern hab. Dunkelblaues Blut. Ich habe auch fünf Vornamen. Yvonne. Manon. Dagmar. Marina. Arabelle.“ Aber der neue Mann muss sich nicht fürchten, dass er die alle auswendig lernen muss. „Wenn er mich liebt, wird er Yvilein zu mir sagen.“

Erwin, 60, Kellner aus Niederösterreich, hat während seines Berufslebens zehn Jahre lang in der Waldviertler „Kroko-Bar“ gearbeitet. Neben lebendigen Krokodilen und Anakondas hinter Panzerglas hat er die Gäste bewirtet. Leider hat er aber insgesamt zu viel für die Arbeit gelebt, erzählt er im Rückblick. Denn seine Ehe und auch seine zweite Beziehung haben sich gar nicht gut mit seinem Beruf vertragen: „Ich habe zu oft lange Schichten gearbeitet und bin nachher auch noch ausgegangen. Das war zu viel für meine Beziehungen!“ Aber der Weinviertler hat aus seinen Fehlern gelernt und ist beruflich kürzergetreten. Erwin stellt sich seine neue Traumpartnerin so vor: „Ich wünsche mir eine normale, lebenslustige Frau, die durchschnittliche Kurven hat und zwischen 40 und 55 Jahre alt ist.“ Weil Erwin gerne Bewegung macht, sollte auch die neue Dame an seiner Seite sportlich sein. Und vielleicht auch ordnungsliebend. Denn Erwin hält seine Wohnung so sauber wie möglich. Sogar sein Handstaubsauger glänzt, so akribisch poliert ist er!

Helga Maria, 74-jährige Beamtin im Ruhestand aus Wien, schwärmt für Italien und „das ,Dolce Vita‘. Ich lerne auch Italienisch. Man darf nie aufhören, den Kopf zu trainieren.“ In die Sendung verschlägt es die temperamentvolle Pensionistin, weil sie gerne einen Mann auf Augenhöhe finden möchte. Dass diese Aufgabe nicht leicht wird, davon ist die anspruchsvolle Pensionistin überzeugt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Zweimal war sie verheiratet: Die erste Ehe ging nach zirka 15 Jahren in die Brüche, weil das Paar sich auseinandergelebt hatte. Ihren zweiten Mann traf Helga Maria 1985 und war bis zu seinem Tod im Jahr 2020 an seiner Seite. Sich von diesem geliebten Menschen verabschieden zu müssen, war sehr schlimm, aber mittlerweile kann die Wienerin wieder lächelnd in die Zukunft schauen. Nun wünscht sie sich einen Partner, der ihr nicht permanent an der Kittelfalte hängt. „Ich brauche meinen Freiraum.“ Sinnlich findet sie, wenn ein Mann eine gewisse Erotik ausstrahlt: „Entweder hat er das gewisse Etwas, oder er hat es nicht. Das kann man nicht lernen.“ Der Neue dürfte ruhig ein Baucherl haben, gepflegt soll er sein und gut gekleidet. Dass Helga Maria verliebt war, „liegt schon ein ganzes Zeiterl zurück“, gibt sie im Interview selbstironisch zu Protokoll. Aber das soll sich jetzt schleunigst ändern!

Hans, 61, pensionierter Straßenkehrer aus Wien, ist für sein Leben gern in der freien Natur. Ob Schwimmen, Radfahren oder Wandern, nichts kann den sportbegeisterten Single-Mann zu Hause halten. Über die „Liebesg’schichten“ möchte er jetzt eine ebenso fitte und sportbegeisterte Frau kennenlernen. Optisch stellt Hans an seine neue Partnerin im Vorhinein keine Vorgaben. „Ich muss sie sehen und es muss ‚klack‘ machen. Und ich muss innerlich sagen, das ist es jetzt! Die Sympathie ist wichtig.“ Wofür sich der fidele Wiener nicht begeistern kann, sind Damen, die am ganzen Körper tätowiert sind. Was er hingegen sehr erotisch findet, ist, wenn eine Frau in einem Dirndl eine gute Figur macht. „Das ist für mich das Schönste, was es gibt. Da fangen meine Augen zum Funkeln an!“ Beruflich war Hans mehr als 30 Jahre lang als Straßenkehrer auf Wiens Straßen unterwegs. „Ich hab’ nur in der Nacht gearbeitet, ich war verheiratet. Aber durch meinen Beruf haben wir uns auseinandergelebt. Natürlich war meine Frau sehr einsam, das würde ich heute nicht mehr so machen.“ Für eine neue Partnerin möchte der Kandidat sich viel Zeit nehmen. „Ich möchte wieder Schmetterlinge im Bauch haben!“, freut er sich schon jetzt. „Die neue Frau wohnt vielleicht ums Eck und weiß gar nicht, dass es mich gibt!“ Das soll sich jetzt ändern.

Sieglinde, 60 „plus, plus“, Bibliothekarin im Ruhestand aus Wien, macht sich über die „Liebesg’schichten“ ebenfalls auf die Suche nach einem neuen Lebenspartner. Der Mann, den sie sich an ihre Seite träumt, sollte ein umfassendes Wissen haben. „Von A wie Aristoteles bis Z wie Led Zeppelin.“ Humorvoll, zwischen 60 und 70 Jahre alt, hübsch und gepflegt, das wäre der Single-Dame das Allerliebste. „Ich suche einen Charmeur, der einen umgarnt und verwöhnt. Ich weiß schon, ich suche ein Wunder“, gibt die wissbegierige Wienerin selbstironisch zu. Seit vier Jahren ist die ehemalige Bibliothekarin im Ruhestand und hatte zu Beginn einen richtigen Pensionsschock. Dann begann sie mit Schauspielkursen und entdeckte ihre Leidenschaft für den argentinischen Tango. „Jetzt genieße ich es, Zeit zu haben.“ Richtig sexy findet Sieglinde den Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Der neue Mann an ihrer Seite dürfte gern so aussehen, erzählt sie im Gespräch. Muss aber natürlich nicht! Besonders auf Reisen spürt die Kandidatin auch einsame Momente. Oder, wenn im Alltag einige Tage verstreichen, an denen niemand zum Reden da ist. „Ein anderer Mensch fehlt und manchmal bin ich deswegen auch traurig.“ Ein sehnlicher Wunsch ist es deshalb, dass die Liebe wieder bei ihr Einzug hält.

Weitere Details zur 26. Staffel „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ – eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Nach der TV-Ausstrahlung sind die Sendungen sieben Tage via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar. Dacapo-Termine gibt es seit 16. Juli samstags um 9.50 Uhr in ORF 2 bzw. um 10.45 Uhr in 3sat.

Auf Flimmit (flimmit.at) sind die neuen Folgen von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ immer ab Dienstag zu sehen. Alle bisherigen Staffeln der beliebten TV-Partnerbörse gibt es ebenfalls zum Streamen auf Flimmit, ebenso wie die Dokumentation „20 Jahre Liebesg’schichten und Heiratssachen – Das Geheimnis des Erfolgs“ aus dem Jahr 2016, die sich auf die Suche nach dem Phänomen des Erfolgsformats begibt.

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