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Huawei TECH4ALL: Schutz vor Wilderei in Griechenland

Eine akustische Schallschutzwand schreckt Wilderer in der Aoos-Schlucht ab, indem es ihre Schüsse erkennt. Die Technologie dazu stammt von Huawei.

  • Wir freuen uns sehr, dass die Aoos-Schlucht für das TECH4ALL-Projekt von Huawei ausgewählt wurde, da die Artenvielfalt hier sehr hoch ist und durch die Unterstützung von Technologie auch hochgehalten werden kann.
    Nikolaos Exarchou, Bürgermeister der Kleinstadt Konitsa
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  • Das TECH4ALL-Projekt ist das erste Projekt dieser Art in unserem Land und hilft uns dabei, gefährdete Wildtierarten in Echtzeit und noch effizienter zu schützen.
    Evangelos Goudoufas, stellvertretender Generaldirektor für Forstwirtschaft des Ministeriums für Umwelt und Energie
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Wien (OTS) - Technologie von Huawei unterstützt weltweit verschiedenste Umweltschutzprojekte – so auch in Griechenland. Im Januar 2021 schlossen sich die Rainforest Connection (RFCx), Wildtierforscher:innen des Forest Research Institute (FRI) und Huawei Griechenland zusammen, um im Rahmen des TECH4ALL Projekts den Lebensraum der Wildtiere rund um die Uhr mit Hilfe akustischer Technologie zu überwachen und diese vor Wilderei zu schützen.

Illegale Jagd als Gefahr für Wildtierarten
Rund um den Fluss Aoos im Nordwesten Griechenlands befindet sich der UNESCO Global Geopark Vikos - Aoos und der Nationalpark Nord-Pindos. Als einer der ruhigsten Orte Griechenlands beherbergt das Gebiet eine Vielzahl an Wildtieren, darunter Wölfe, Braunbären und das Symbol des Pindos-Gebirges – die einzigartige Balkangämse. Doch das abgelegene und teilweise auch schwer zugängliche Terrain erfreut sich nicht nur aufgrund des atemberaubenden Panoramas großer Beliebtheit: Jahr für Jahr nimmt dort auch die Jagd auf Wildtiere zu, obwohl die Schlucht eigentlich als Tierschutzgebiet gilt. Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen sind die Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei in der Aoos-Schlucht nicht ausreichend. Der Schlüssel für verbesserten Schutz liegt daher im umfangreichen Monitoring des Gebietes. Den der Weg dorthin ebnet innovative Technologie.

Technologien als akustischer Schutzschild
Um Wilderei rechtzeitig zu erkennen, kommt Technologie von Huawei zum Einsatz: Wie bereits beim TECH4ALL Projekt im Nationalpark Neusiedler See – das heimische Projekt beschäftigt sich mit dem Monitoring von Vögeln – werden auch in Griechenland sogenannte Guardian Devices im zu schützenden Gebiet installiert. Die Guardians sind solarbetriebene, akustische Aufnahmegeräte, die direkt über das Mobilfunknetz mit einer zentralen Plattform verbunden sind. Jeder der eingesetzten Guardian-Sensoren erfasst Umgebungsgeräusche in einem Gebiet von 3 km², einschließlich der Geräusche, die eine direkte Bedrohung für die Wildtiere darstellen, zum Beispiel Schüsse von Wilderern oder Kettensägen illegaler Holzfäller. Ist ein Geräusch erfasst worden, wird dieses direkt durch ein KI-unterstütztes Programm von Huawei analysiert.

Die akustischen Daten werden kontinuierlich über ein mobiles Kommunikationsnetz übertragen und auf Cloud-Plattformen gespeichert, wo Algorithmen potenzielle Bedrohungen für die Tiere identifizieren. Erfasst das Gerät beispielsweise einen Schuss oder eine Kettensäge, meldet eine App am Smartphone dieses den Parkwächter:innen, die umgehend handeln können. Da nur wenige Wege in die Schlucht hinein und hinaus führen, tragen die Geräte wesentlich zur steigenden Aufklärungsrate bei.

Bei Wind und Wetter voll einsatzbereit
Das schwierige Gelände der Aoos-Schlucht ist ein perfektes Beispiel für den erfolgreichen Einsatz der Guardian Devices unter extremen Betriebsbedingungen. Mit Nachhaltigkeit und minimalem Wartungsaufwand konnte Solarenergie als Energielieferant der Guardians überzeugen. Die Devices sind in unwegsamen Gelände Monate lang problemlos ohne Wartung im Einsatz. Auch die bisherige Bilanz lässt sich sehen. In den ersten drei Monaten wurden bereits fünf Schüsse von Wilderern entdeckt. Die nächsten Schritte sind die Ausstattung der Technologie mit zusätzlichen Solarzellen sowie die Durchführung weiterer Schulungen für die örtlichen Förster:innen.

Nikolaos Exarchou, Bürgermeister der Kleinstadt Konitsa, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Wildparks befindet, erzählt: „Wir freuen uns sehr, dass die Aoos-Schlucht für das TECH4ALL-Projekt von Huawei ausgewählt wurde, da die Artenvielfalt hier sehr hoch ist und durch die Unterstützung von Technologie auch hochgehalten werden kann.“ Der stellvertretende Generaldirektor für Forstwirtschaft des Ministeriums für Umwelt und Energie, Evangelos Goudoufas, zeigt sich ebenfalls begeistert von dem gemeinsamen Projekt und fügt hinzu: „Das TECH4ALL-Projekt ist das erste Projekt dieser Art in unserem Land und hilft uns dabei, gefährdete Wildtierarten in Echtzeit und noch effizienter zu schützen.

Weiter Infos zu Huawei TECH4ALL Projekten auf der ganzen Welt unter: https://www.huawei.com/en/tech4all

Weitere Informationen zu Huawei Technologies Austria:

https://grayling.uncovr.com/News.aspx?menueid=22194

Rückfragen & Kontakt:

Huawei Technologies Austria GmbH
Nikolaus Tuschar
Public Affairs & Communication
+436505468903
nikolaus.tuschar@huawei.com
https://e.huawei.com/at/about/huawei-enterpris

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