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„WELTjournal“-Städteporträtserie: Patrick A. Hafner präsentiert „Mein Mumbai“ – am 17. August um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach „WELTjournal +: Jyoti Singh – Tochter Indiens“

Wien (OTS) - Teheran, Mumbai, Gaza, Kiew – das ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten bzw. seiner Reporterinnen und Reporter fort. Bereits zum zehnten Mal präsentieren sie „ihre Stadt“ auf die etwas andere Art und geben Einblick in ihren Arbeitsalltag. Am Mittwoch, dem 17. August 2022, nimmt „WELTjournal“-Reporter Patrick A. Hafner die Zuschauer/innen um 22.30 Uhr in ORF 2 mit in die indische Mega-Metropole Mumbai. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Jyoti Singh – Tochter Indiens“.

Die weiteren Stationen der diesjährigen „WELTjournal“-Städteporträts:
ORF-Korrespondent Tim Cupal führt am 31. August in „Mein Gaza“ durch den dicht besiedelten Küstenstreifen am östlichen Mittelmeer. Und am 7. September erzählt Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz in „Mein Kiew“ die wechselhafte Geschichte der Stadt am Dnepr.

WELTjournal: „Mein Mumbai“ – mit Patrick A. Hafner

Kaum eine Stadt der Welt ist von solch krassen Gegensätzen geprägt wie die indische Mega-Metropole Mumbai. Neben dem größten Slum Indiens, in dem eine Million Menschen lebt, ragen die neuen Wohntürme der Superreichen empor. Wer es sich leisten kann, lebt in einer Welt, in der Chaos, Armut und Schmutz möglichst draußen bleiben. Blockbuster aus der Filmindustrie Bollywood in Mumbai wecken die Hoffnung von Millionen, dass der wirtschaftliche Aufstieg von unten nach ganz oben auch für sie möglich ist. Diese Verheißung auf ein besseres Leben lockt jedes Jahr Hunderttausende Menschen in das Wirtschaftszentrum des Landes. Setzt sich dieser Boom fort, wird Mumbai in 30 Jahren die größte Metropole der Welt sein.

„WELTjournal“-Reporter Patrick A. Hafner hat in Mumbai gelebt und kam seitdem viele Male in diese Stadt der Extreme zurück. In seinem Stadtporträt zeigt er das Ringen Mumbais um Modernität und Wachstum ebenso wie das Bestreben, traditionelle Lebensformen zu bewahren. Die „Mumbaikars“, wie sich die Bewohner/innen hier nennen, suchen Antworten auf die Frage, welche Art des Wachstums überhaupt gut für sie ist. Denn dass Investoren und Stadtentwickler stets die Oberhand gewinnen, ist im Land der größten Demokratie der Welt nicht immer abgemacht.

WELTjournal +: „Jyoti Singh – Tochter Indiens“

Zehn Jahre ist es her, dass der Fall Jyoti Singh um die Welt ging. Die junge Studentin aus Delhi wurde von sechs Männern so brutal vergewaltigt, dass sie daran starb. Das Verbrechen an Jyoti Singh wurde zum Ausgangspunkt einer beispiellosen Protestbewegung, die bis heute anhält. Als „Tochter Indiens“ wurde sie zum Symbol für den Kampf gegen die Gewalt von Männern und die Rechtlosigkeit von Frauen, gegen Ungleichheit und Unterdrückung. „WELTjournal +“ zeichnet die Geschichte der jungen Studentin in bewegenden Bildern und Gesprächen mit ihren Eltern, einem der Täter und dessen Anwalt nach. Zugleich legt der Film die Mentalität dieser männlich dominierten Gesellschaft bloß, in der Frauen als wertlos gesehen werden: Laut offiziellen Statistiken vergewaltigt in Indien alle 20 Minuten ein Mann eine Frau, die Dunkelziffer liegt noch weit höher.

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