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Weltjugendtag – Holzleitner: Bundesjugendförderung anheben – Teuerung abfedern

Bundesjugendförderung seit 2001 nicht valorisiert

Wien (OTS/SK) - „Die Bundesjugendförderung stagniert seit über 20 Jahren und die Teuerung trifft auch viele verbandliche Jungendorganisationen hart. Es braucht endlich eine Valorisierung, um Jugendarbeit entsprechend wertzuschätzen“, fordert SPÖ-Kinder- und -Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner auch aus Anlass des morgigen Weltjugendtages der UNO. „Ferienlager, Workshops, Gruppenstunden – verbandliche Jugendorganisationen in Österreich sind ein extrem wichtiger Baustein in der Freizeitgestaltung junger Menschen und leisten einen immensen Anteil an ehrenamtlicher Arbeit. Die extreme Teuerung und Kostenexplosion im Bereich der Lebensmittel oder Energie und Strom spüren aber auch Jugendorganisationen in der Planung und Durchführung von Sommerlagern, bei Aktivitäten oder auch dem Erhalt von Organisationsräumlichkeiten, untermauert die SPÖ-Abgeordnete ihre Forderung nach besserer Dotierung. Real habe die Förderung 40 Prozent an Wert verloren in den letzten 20 Jahren. ****

Erschwerend zur Teuerung komme, dass die Förderungen für Kinder- und Jugendorganisationen seit 2001, also mit der Einführung des Bundes-Jugendförderungsgesetzes, nicht erhöht bzw. indexangepasst worden sind. Das führte seit nunmehr über 20 Jahren bereits vor der aktuellen Teuerungsspirale zu einem Verlust von rund 40 Prozent der finanziellen Mittel. „Ein untragbarer Zustand und Geringschätzung für die hervorragende, systemrelevante Arbeit, die von den Organisationen geleistet wird.“

„Eines ist klar, und das nicht nur seit der massiven Teuerungswelle: Die Bundesjugendförderung muss valorisiert werden! Es reicht nicht aus, das Ehrenamt zu loben und zu klatschen, ohne die finanziellen Mittel auch tatsächlich anzuheben. Wir dürfen die Jugendorganisationen nicht im Regen stehen lassen!“, fordert Holzleitner.

„Gerade jetzt, wenn die Vorgespräche zu den Budgetverhandlungen stattfinden, muss klar sein: Die Bundesjugendförderung muss indexangepasst und valorisiert werden.“ Ein entsprechender Antrag, der bereits seit 2020 im Parlament liegt, aber von den Regierungsparteien bisher immer vertagt wurde, soll im Herbst wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden. (Schluss) ah/bj

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