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Internationaler Tag des Chronic Fatigue Syndrome: Unterstützung statt Stigmatisierung!

Volksanwalt Achitz: ME/CFS muss erforscht werden, Betroffene brauchen soziale Absicherung

Wien (OTS) - „Wer nicht nur krank ist, sondern zusätzlich auch noch stigmatisiert wird, leidet doppelt“, sagt Volksanwalt Bernhard Achitz anlässlich des Internationalen Tags des Chronic Fatigue Syndrome am 12. Mai. Zwischen 25.000 und 80.000 Menschen sollen in Österreich von Myalgischer Enzephalomyelitis, auch Chronic Fatigue Syndrome, kurz: ME/CFS genannt, betroffen sein. Immer wieder melden sich Betroffene bei der Volksanwaltschaft, weil ihre Krankheit nicht ernst genommen wird. Weil sie keine klaren Diagnosen bekommen. Weil sie Probleme mit Krankschreibung haben. Weil sie trotz erheblich eingeschränkter Leistungsfähigkeit keine behördliche Bestätigung für ihre Beeinträchtigungen bekommen. Und weil sie zusätzlich zu ihren körperlichen Leiden stigmatisiert werden, als faul oder psychisch krank zum Beispiel.

„Die Betroffenen müssen alle notwendige Unterstützung bekommen“, fordert Achitz: „ME/CFS muss ausreichend erforscht werden, damit die Betroffenen schnell die korrekte Diagnose bekommen, anstatt dass sie jahrelang auf die richtige Behandlung warten müssen. Neben den entsprechenden medizinischen Strukturen muss auch die soziale Absicherung der Betroffenen gesichert werden.“

SERVICE: Die Volksanwaltschaft ist unter post@volksanwaltschaft.gv.at sowie unter der kostenlosen Servicenummer 0800 223 223 erreichbar.

Rückfragen & Kontakt:

Florian Kräftner
Mediensprecher im Büro von Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz
+43 664 301 60 96
florian.kraeftner@volksanwaltschaft.gv.at
volksanwaltschaft.gv.at

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