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„WELTjournal / WELTjournal +“: „Ägypten – Ramadan im Schatten der Krise“ und „Arabien – die rivalisierenden Prinzen“

Am 27. April ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die islamische Welt befindet sich gerade im Fastenmonat Ramadan, in dem gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich nehmen dürfen – ein spiritueller Monat, in dem sie sich ihrem Gott besonders nahefühlen und in dem Solidarität mit den Armen im Zentrum steht. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 27. April 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 Karim El-Gawharys Reportage „Ägypten – Ramadan im Schatten der Krise“. Um 23.05 Uhr folgt die Dokumentation „Arabien – die rivalisierenden Prinzen“

WELTjournal: „Ägypten – Ramadan im Schatten der Krise“

Beim Brechen des Fastens in den Abend- und Nachtstunden ist der Ramadan eine überaus festliche Zeit, ähnlich der Weihnachtszeit bei Christen: Die Familie kommt zu einem Festmahl zusammen, Freunde und Kollegen laden sich gegenseitig ein und es wird sichergestellt, dass auch die Armen zu essen bekommen. Doch heuer ist der Ramadan für viele Muslime eine Herausforderung, denn die durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg weltweit gestiegenen Nahrungsmittelpreise dämpfen die Festlichkeiten erheblich. ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary hat sich für das „WELTjournal“ in der 20-Millionen-Stadt Kairo ins Ramadan-Getümmel geworfen, bricht das Fasten mit einer Familie in einem der ärmeren Viertel der Stadt und spricht mit ihnen über die Schwierigkeiten, ein festliches Essen auf den Tisch zu bringen. Er begleitet Freiwillige aus einem wohlhabenden Stadtteil, die eine Art Ramadan-Home-Delivery-Mahl zubereiten und in den Armenvierteln verteilen. Vor allem aber nimmt er die Zuschauer/innen mit in die dekorierten Straßen, zu den Ramadan-Laternen und den leuchtenden Kinderaugen – und nimmt schließlich selbst die Trommel in die Hand, um durch die Gassen zu ziehen und die Fastenden daran zu erinnern, dass sie vor Sonnenaufgang, bevor das Fasten wieder beginnt, noch eine letzte Mahlzeit zu sich nehmen.

WELTjournal +: „Arabien – die rivalisierenden Prinzen“

In den Königshäusern der drei wichtigsten Golfmonarchien findet ein Generationenwechsel statt. Zwischen 2013 und 2015 kamen drei Männer auf den Thron, die zu den mächtigsten der Welt gehören. Sie verbindet märchenhafter Reichtum ebenso wie archaische Sitten und ein gefährlicher Egozentrismus. Mit 36 Jahren steht Kronprinz Mohammed bin Salman an der Spitze von Saudi-Arabien, dem Land mit den größten Ölreserven und dem größten Waffenarsenal, das die Vormachtstellung im Nahen Osten beansprucht. Ihm zur Seite steht Mohammed bin Zayed, Kronprinz von Abu Dhabi und Regent der Vereinigten Arabischen Emirate. Drei Jahre lang isolierten die beiden ihren kleinen Nachbarn Katar. Dessen Herrscher Tamim bin Hamad Al-Thani zog Neid auf sich, weil er die Fußball-WM 2022 in sein Land holen konnte. „WELTjournal +“ zeigt, wie die Rivalität der drei Prinzen in der hochmilitarisierten Golfregion zu einer beispiellosen Krise führte.

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