- 21.03.2022, 10:12:49
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Lehre mit Zukunft – AK Wien unterstützt Wiener Berufsschulen mit 500.000 Euro für Unterricht im Bereich Digitales
AK Präsidentin Renate Anderl auf der Digitalisierungs-Konferenz der Wiener Berufsschulen: AK hilft bei Modernisierung der Ausbildung
Utl.: AK Präsidentin Renate Anderl auf der
Digitalisierungs-Konferenz der Wiener Berufsschulen: AK hilft
bei Modernisierung der Ausbildung =
Wien (OTS) - „Die Digitalisierung ist noch nicht in allen
Lehrbetrieben angekommen. Da müssen die Berufsschulen in der
Lehrausbildung helfen. Wir unterstützen sie dabei“, sagte AK
Präsidentin Renate Anderl heute auf der Digitalisierungskonferenz der
Bildungsdirektion für Wien mit den LeiterInnen der Wiener
Berufsschulen. Aus den Mitteln der AK Digitalisierungs-Offensive für
die Unterstützung der ArbeitnehmerInnen stellt die AK Wien den 21
Wiener Berufsschulen insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Sie können
damit etwa digitale Geräte für ihren Unterricht anschaffen – von
Smartboards für die Klassenräume bis hin zu digital steuerbaren
Maschinen für die Lehrwerkstätten. Anderl: „Unsere Lehrlinge sind die
Fachkräfte von morgen. Sie müssen bei der Digitalisierung mithalten
können.“
Gute Ausbildung im Umgang mit digitalen Geräten und Software ist
heute die Voraussetzung für gute Chancen von ArbeitnehmerInnen im
Beruf. Für Lehrlinge ist es oft schwierig, hier nicht den Anschluss
zu verlieren. Das zeigte sich wie in einem Brennglas während der
Schul-Lockdowns in der Corona-Krise. Nicht alle Lehrlinge hatten
Laptos oder Tablets, um beim Distanz-Unterricht der Berufsschule
mitmachen zu können. Schon damals sprang die AK Wien bei der
Finanzierung von Laptops für BerufsschülerInnen ein.
Mittlerweile stellte sich zudem bei der Lehrlingsmonitor-Umfrage
von AK, ÖGB und Gewerkschaftsjugend heraus: Für ein Fünftel der
Lehrlinge gibt es in den Lehrbetrieben in der Ausbildung weder
IT-Infrastruktur noch digitale Medien.
Umso wichtiger ist es, dass die Berufsschulen an modernen
digitalen Geräten ausbilden können, geeignete Software haben und in
den Klassenräumen ausreichend Computerarbeitsplätze anbieten können.
Das reicht von Smartboards, also elektronischen Tafeln, die mit einem
Computer verbunden sind, über 3D-Drucker, mit denen die Lehrlinge das
Herstellen von Werkstücken lernen können, bis hin zu Schulungen für
LehrerInnen, wie sie am besten über digitale Lernplattformen
unterrichten.
Dafür mobilisiert die AK Wien aus den Mitteln der AK
Digitalisierungsoffensive für ArbeitnehmerInnen in Summe 500.000 Euro
für die Modernisierung der Ausbildung in den 21 Wiener Berufsschulen.
Jede der 21 Schulen kann aus diesem Topf bis zu 24.000 Euro für sich
beantragen. In Zusammenarbeit mit der Abteilung „Stadt Wien –
Schulen“ wurde eine längerfristige Kooperation festgelegt, um eine
nachhaltige Absicherung der digitalen Geräte zur Verfügung zu
stellen. Die Fachdienststelle wird hierbei auch die Genehmigung, die
Prüfung und Eignung der Geräte in Abstimmung mit der AK Wien
übernehmen.
Für die AK Digitalisierungsoffensive hat die Arbeiterkammer
österreichweit in ihrem AK Zukunftsprogramm 150 Millionen Euro für
die Jahre 2019 bis 2023 aus Einsparungen und Umschichtungen
mobilisiert. Ziel ist, die ArbeitnehmerInnen bestmöglich beim Wandel
in der Arbeitswelt zu unterstützen. Dazu gehören für die
Arbeiterkammer vor allem die Lehrlinge. Ihre Lehre muss Zukunft
haben.
(Forts.)
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