Energiepreisgipfel: Trostpflaster nur für ausgesuchte Branchen

Die Regierung knüpft Entlastungen beim Energiepreis an die Energieabgabenvergütung und schließt damit den Dienstleistungssektor aus.

Wien (OTS) - „Energieintensive Dienstleister werden im Regen stehen gelassen“, kommentiert Klaus Hofmann, frisch wiedergewählter Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung, das Ergebnis des Energiepreisgipfels der Bundesregierung. „Indem die Bundesregierung die Entlastungen beim Energiepreis an die Energieabgabenvergütung knüpft, schließt sie ausgerechnet den Dienstleistungssektor aus, der von der Krise am härtesten getroffen wurde. Das schmerzt.“ Der Anstieg der Energiepreise drohe zu dem Tropfen zu werden, der das Fass zum Überlaufen bringt: „Die Mitarbeiterkosten steigen, die Entschädigungen für die Lockdowns kompensieren die Ausfälle nur zum Teil und kommen viel zu spät. Da kann die Regierung nicht länger wegschauen“, fordert Hofmann eine Lösung für die stark unter Druck stehende Branche.

ÖHV-Deutsch: Senkung der Energiekosten einzige Lösung

Für Gernot Deutsch, Geschäftsführer im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf und unlängst als Landesvorsitzender der Österreichischen Hoteliervereinigung in der Steiermark bestätigt, ist der Ausbau der Energieberatung als einziges Entlastungsangebot für die für Hotels und Thermen ein Schlag ins Gesicht: „Wir brauchen von der Regierung keine Expertise in Energiefragen, wir brauchen einen Damm gegen die Flut an steigenden Kosten, die über uns hereinbricht.“ Der Anstieg der Energiepreise habe sich schon vor Monaten abgezeichnet: „Da hätte man sich mehr überlegen müssen als Förderungen für Energieberatungen. Davon profitieren die Unternehmensberater:innen. Das hilft keinem Unternehmen mit stark steigender Stromrechnung“, fordert Deutsch die einzig echte Lösung: „Runter mit den Energiekosten!“

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