AktionsGemeinschaft fordert Rücktritt der VSStÖ Vorsitzenden aus allen Wiener ÖHs aufgrund untragbarer Anfeindungen gegen die Polizei

Der VSStÖ Wien greift die Polizei mit einem Social Media Posting an, in dem er die Abschaffung des gesamten Exekutivorgans des österreichischen Staates fordert

Wien (OTS) - Am 24. Jänner veröffentlicht der VSStÖ Wien einen Beitrag mit der Caption “ABOLISH THE POLICE”. Sogar die Bundes-SPÖ und die SPÖ Wien distanzieren sich in einer Erklärung von diesem “völlig inakzeptablem Posting des VSStÖ Wien”. Die ÖH Uni Wien Vorsitzende legt einen drauf und beschimpft darunter Polizistinnen und Polizisten als Bastarde, indem sie schreibt “genau deswegen: acab!”. Dieses Verhalten kritisiert die AktionsGemeinschaft aufs Schärfste und fordert den Rücktritt der ÖH Uni Wien Vorsitzenden: "Der VSStÖ Wien ist nicht in der Lage, das zu tun, wofür er in die gesetzliche Vertretung der Studierenden gewählt wurde: die Studierenden vertreten. Wenn dieser Verband solch demokratiefeindlichen, menschenverachtenden und respektlosen Ansichten vertritt, müssen die Vorsitzenden an den Wiener ÖHs ihr Amt sofort zurücklegen”, so AG-Bundesobmann Markus Baurecht. Selbst die Mutterpartei distanziert sich ausdrücklich von den realitätsfernen Forderungen der VSStÖ. Auch die niederösterreichische SP grenzt sich ab: „Die BeamtInnen als Bastarde zu bezeichnen, ist eine Grenzüberschreitung, die nicht akzeptiert werden kann. Unsere PolizistInnen tragen zu unser aller Sicherheit bei und sind eine unentbehrliche Säule unserer demokratischen Republik – hier sind Wertschätzung und Respekt angebracht, keine Beschimpfungen, die nur dafür gedacht sind, um aufzufallen.“

Im heutigen Klarstellungsbeitrag auf Instagram betont der linke Verband die haltlose Systemkritik hinter ihrem letzten Posting und erntet erneut Kritik in den Kommentaren. “Anstatt ihre Arbeit und damit endlich etwas für Studierende an der größten Universität Österreichs zu tun, spielt die VSStÖ Revolution. Gerade in diesen Pandemiezeiten braucht es eine verantwortungsvolle, kompetente und verlässliche Vertretung und keine Kindergartenpolitik. Eine ÖH-Vorsitzende an der Uni Wien zu haben, die lieber hart arbeitende Polizistinnen und Polizisten diffamiert, anstatt konstruktive Vertretungsarbeit zu leisten, ist untragbar. Studierende verdienen endlich das, wofür sie die ÖH-Beiträge bezahlen: echte Vertretung”, kritisiert AG Uni Wien Obfrau Misheel Ariun.

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