Sobotka: Sozialprojekt soll Kindern helfen

Waisenkinder aus Russland und der Ukraine auf Winterurlaub in Niederösterreich

Wien (PK) - Sorgenfreie Skitage trotz angespannter Lage in der Heimat: Das wurde sozial benachteiligten Waisenkindern aus Russland und der Ukraine diesen Jänner bei einem Winterurlaub im Mostviertel ermöglicht. Als Initiator des Sozialprojekts, das heuer zum dritten Mal stattfindet, weist Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka auf die sozialpolitische Verantwortung hin, die Österreichs Wohlstand mit sich bringt. "Wir müssen Initiativen für Menschen setzen, die selten bis nie die Vorzüge eines sorgenfreien Lebens kennenlernen durften", so Sobotka. Er habe nach 2019 und 2020 daher in diesem Jahr erneut benachteiligte Waisen aus Russland und der Ukraine zu einer Reise nach Österreich eingeladen, die sie ihre Sorgen hoffentlich für einen kurzen Moment vergessen lasse. Dementsprechend trägt das Projekt den Titel "Lächeln schenken - Verantwortung tragen".

Engagement wird belohnt

Ein mehrtägiger Skikurs auf der Forsteralm bei Waidhofen an der Ybbs bildet das Herzstück des Winterurlaubs für die 20 teilnehmenden Kinder, die vom Verein "Kleine Herzen" ausgewählt wurden. Dieser Verein unterstützt sozial schwache Familien in Russland und der Ukraine. Kriterien zur Auswahl waren neben besonderen schulischen Leistungen auch außerordentliche Zeichen der Hilfsbereitschaft seitens der Heranwachsenden. Mit der Einladung zum Skiurlaub soll das Engagement der Kinder honoriert werden.

Während ihres Aufenthalts in Österreich zwischen 17. und 27. Jänner teilen die russischen und ukrainischen Kinder nicht nur zahlreiche sportliche und kulturelle Erlebnisse. Im Rahmen eines Tages in Wien trafen sie auch gemeinsam mit dem russischen Botschafter sowie zwei ehemaligen österreichischen Botschaftern in Kiew und Moskau Nationalratspräsident Sobotka im Parlament. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage zwischen Russland und der Ukraine hat das Projekt neben einem sozialen auch einen symbolischen Stellenwert. Sobotka: "Initiativen wie diese können dabei helfen, gegenseitige Vorurteile abzubauen, und ein Fundament für ein friedliches Miteinander aufzubauen." (Schluss) rei

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie auf der Website des Parlaments.


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