„Report“ über Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik, neuen U-Ausschuss und ungeliebte Väterkarenz

Am 25. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2; zu Gast im Studio ist NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 25. Jänner 2022, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Zuckerbrot und Peitsche

Mit großer Mehrheit hat der Nationalrat am Donnerstag das Covid-19-Impfpflichtgesetz beschlossen. Ab Mitte März drohen Strafen, wenn man ungeimpft von der Polizei kontrolliert wird. Gleichzeitig versucht die Regierung aber auch mit einer großzügigen Impflotterie die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu heben. Impfgegner wie die oberösterreichische MFG kündigen bereits massiven juristischen Widerstand an: „Man werde die Bürokratie in einen Lockdown zwingen“, so deren Obmann. Was können die Auswirkungen dieser Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik sein? Stefan Daubrawa und Yilmaz Gülüm liefern aktuelle Umfragen und eine Einschätzung des Verhaltensökonomen Gerhard Fehr.

Live im Studio zu Gast ist NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger.

Wie brisant wird der neue U-Ausschuss?

Die Fraktionen diskutieren heftig über die Zeugenliste für den neuen Untersuchungsausschuss. In den nächsten Monaten sollen mögliche Fälle von Korruption und Postenschacher durch die ÖVP untersucht werden. Neu aufgetauchte Handy-Chats verleihen dem U-Ausschuss zusätzliche Brisanz. Ein Bericht von Alexander Sattmann und Martin Pusch.

Ungeliebte Väterkarenz

In Österreich bleibt die Anzahl der Väter in Karenz auf niedrigem Niveau. Der Rechnungshof kritisiert, dass Väter nur 4,5 Prozent der Anspruchstage bei der Kinderbetreuung nehmen. Dieser Wert stagniert seit 2009. Die Aufteilung der Betreuungspflichten ist weit weg von halbe-halbe, der seit 2004 geltende Rechtsanspruch auf Väterkarenz wird kaum genützt. Liegt es an den hartnäckigen traditionellen Rollenbildern oder fehlen die finanziellen Anreize? Sophie-Kristin Hausberger und Helga Lazar haben nachgefragt.

Risikopatienten

Personen mit Risikofaktoren haben ein besonders hohes Risiko, im Fall einer Corona-Infektion schwer zu erkranken. Wenn sie sich dennoch infizieren, gibt es mittlerweile Infusionen und Medikamente, die – wenn sie rechtzeitig verabreicht werden – schwere Krankheitsverläufe und den Aufenthalt auf einer Intensivstation verhindern können. Doch nicht jedem Patienten bzw. jeder Patientin ist bewusst, dass er bzw. sie zur vulnerablen Gruppe gehört. Nicht nur Personen mit schweren Vorerkrankungen wie z. B. Krebs sind gefährdet, sondern auch Übergewichtige. Ein Bericht von Sophie-Kristin Hausberger und Helga Lazar.

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