Parlament: Lupac-Stiftung hat Demokratiepreis 2022 ausgeschrieben

Bewerbungen sind bis 15. Juni möglich, Preis ist mit 21.000 € dotiert

Wien (PK) - Die gemeinnützige Stiftung des Parlaments lädt Personen und Institutionen zur Bewerbung für den Demokratiepreis 2022 ein. Der Preis wird für hervorragende Leistungen um die Demokratie und den Parlamentarismus in Österreich verliehen.

Besondere Kriterien für die Zuerkennung der Auszeichnung sind unter anderem die aktive Beteiligung und Auseinandersetzung im Sinne der Stärkung der Demokratie und des Parlaments, der Einsatz für Toleranz und Integration in der Gesellschaft genauso wie Beiträge für die Stärkung der Minderheitenrechte oder auch der Geschlechterdemokratie. Ebenso sind Beiträge, die vor diesem Hintergrund und anlässlich der Wiedereröffnung des sanierten Parlamentsgebäudes Themen der Architektur aufgreifen, willkommen.

Stärkung des Dialogs in der politischen Auseinandersetzung als Ziel

Ziel der Arbeit der möglichen PreisträgerInnen ist die Stärkung des Dialogs in der politischen Auseinandersetzung, in der Kunst wie auch allgemein in gesellschaftlichen Fragen. Der mit insgesamt 21.000 € dotierte Preis wird in einen Förder- und einen Würdigungspreis aufgeteilt, wobei für ersteren 7.000 € und für den Würdigungspreis 14.000 € vorgesehen sind. Diese Summen sind nicht weiter teilbar. Es können Personen, Projekte oder Organisationen vorgeschlagen werden oder sich bewerben (Letzteres gilt nur für den Förderpreis).

Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch das Stiftungs-Kuratorium auf Basis eines Jury-Vorschlags. Die näheren Details sowie die Teilnahmebedingungen und zum Prozedere sind in der Richtlinie enthalten, die Teil der Ausschreibung ist.

Der Demokratiepreis wird alle zwei Jahre vergeben. 2020 ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an die Initiativ-Gruppe BürgerInnen-Räte Vorarlberg, ZARA und Gertraud Diendorfer. Abwechselnd mit dem Demokratiepreis schreibt die gemeinnützige Stiftung alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis aus. Ihr Name geht auf Margaretha Lupac zurück: Sie hat dem Parlament ihr Vermögen vermacht und dadurch die Gründung der Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie ermöglicht.

Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Stiftung finden Sie auf der Website des Parlaments  unter Margaretha Lupac-Stifung. (Schluss) red


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