Holzleitner zu AK-Wiedereinstiegsmonitoring: Trendwende in der Väterkarenz notwendig!

Nur bei zwei von zehn Paaren geht der Mann in Karenz – SPÖ-Frauen fordern: „Her mit der echten Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit. Her mit Halbe/Halbe!“

Wien (OTS/SK) - „Immer noch übernehmen die Frauen den Großteil der Kinderbetreuung. Da braucht es endlich eine Trendwende“, so SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner in Reaktion auf den AK-Wiedereinstiegsmonitor. Nur bei zwei von zehn Paaren geht der Mann in Karenz. Nur 2% der Väter in Partnerschaften unterbrechen die Erwerbstätigkeit für drei bis sechs Monate, lediglich 1% für mehr als sechs Monate. 10% der Väter in Karenz wählt eine Karenzdauer, die nicht länger als drei Monate dauert. ****

Die SPÖ-Frauen unterstützen das AK/ÖGB Modell, das finanzielle Anreize für Eltern vorsieht, die jeweils zwischen 28 und 32 Stunden pro Woche arbeiten. Konkret soll es dafür im Anschluss an das Kinderbetreuungsgeld für jedes Elternteil eine staatliche Förderung von 250 Euro im Monat geben.

„Her mit der echten Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit. Her mit Halbe-Halbe! Wir Frauen haben es satt noch hundert Jahre auf Gleichberechtigung zu warten“, so Holzleitner. Die SPÖ fordert in diesem Zusammenhang auch eine Arbeitszeitverkürzung und einen Rechtsanspruch auf eine ganztägigen gratis Kinderbetreuungsplatz. (Schluss) up

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