Rund 1 Mio. pflegende Angehörige in Österreich – digitale Potenziale nutzen!

Erste Online-Konferenz von Two Next inclusion/ERSTE Stiftung vom 20.-26.01.

Wien (OTS) - Rund eine Million Menschen in Österreich pflegen und betreuen einen Angehörigen. Der Bedarf nach Pflegeleistungen (und der damit verbundene finanzielle Bedarf) wird in den kommenden Jahrzehnten sprunghaft ansteigen. Digitale Lösungen bieten die Chance, pflegende Angehörige niederschwellig zu erreichen und sie in ihrer Rolle zu stützen. Dem widmet sich erstmals eine Konferenz über Perspektiven und Potentiale für pflegende Angehörige, die von Donnerstag, 20.01., bis Mittwoch, 26.01., an Tagesrandzeiten online via Zoom abgehalten wird. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung via www.two-next-inclusion.org/konferenz2022. Erwartet werden während der Konferenz Teilnehmer:innen aus dem Sozialbereich, der Wissenschaft und der Privatwirtschaft sowie Interessensvertreter:innen, Digitalisierungsvisionäre und – nicht zuletzt – unmittelbar Betroffene.

Veranstalterin Nicole Traxler, Obfrau von „Two Next inclusion – Verein zur Förderung von sozialer, digitaler und finanzieller Inklusion“, betont: „Das Thema informelle Pflege durch Angehörige wird im öffentlichen Diskurs nicht ausreichend wahrgenommen, sondern ist im Gegenteil noch immer schambesetzt und ein Tabuthema. Gemeinsam mit Österreichs Pflege- und Sozialsektor stellen uns dieser Herausforderung und freuen uns auf spannende und konstruktive Diskussionen und innovative Lösungsansätze. Aktuell pflegende Angehörige, der Pflegesektor und die interessierte Öffentlichkeit sollen bei der Konferenz gemeinsam ihr Verständnis erweitern und weiterführende Anknüpfungspunkte finden.“

Impulsreferate und Diskussionsbeiträge kommen u.a. von Dr.in Eva Höltl (Leiterin Gesundheitszentrum, Erste Bank Österreich, Vorstandsmitglied der ERSTE Stiftung und Vizevorsitzende im Fachausschuss Psychosozialer Bereich des Obersten Sanitätsrats), Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Hanna Mayer (Leiterin Fachbereich Pflegewissenschaft, Karl-Landsteiner-Privatuniversität), Birgit Meinhard-Schiebel (Präsidentin, Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger), Mag.a Manuela Vollmann (Geschäftsführerin, abz*austria) und Dr. Thomas Wochele-Thoma (Ärztlicher Leiter, Caritas der Erzdiözese Wien und Co-Investigator, Ludwig-Boltzmann-Institut Digital Health and Patient Safety).
Die Diskussionen werden mit einigen Tagen Verzögerung auch online abrufbar sein.

Überblick zu den Panels-Diskussionen

Donnerstag, 20. Jänner

17:30–19:00 Uhr: Nähe auf Distanz. Wenn Angehörige auf Distanz gepflegt werden.

Freitag, 21. Jänner

14:00 – 15:30 Uhr: Arbeiten und Pflegen. Die eigene Berufstätigkeit zwischen Zusatzbelastung und Entlastungsmoment.

Montag, 24. Jänner

12:00–12:20 Uhr: Inspirational Lunch "Telepflege und Teletherapie"

17:30–19:00 Uhr: Covid-19. Was die Pandemie für pflegende Angehörige bedeutet.

Dienstag, 25. Jänner

12:00–12:20 Uhr: Inspirational Lunch "Projektergebnis 'LOTTA'"

17:30–19:00 Uhr: Entlastungsangebote. Wie sie entstehen und wirken.

Mittwoch, 26. Jänner

12:00–12:20 Uhr: Inspirational Lunch: "Alles Clara"

17:30-19:00 Uhr: Digitalisierung. Potenziale für pflegende Angehörige.

Hintergrund: Das Netzwerk hinter der Konferenz

Die Konferenz wird von Freirad und ERSTE Stiftung unterstützt. Sie ist Teil des Projekts "Innovationsnetzwerk zur Entlastung pflegender Angehöriger in Österreich". Dieses Projekt wird durch Two Next Inclusion, Caritas der Erzdiözese Wien, Lebenshilfen Soziale Dienste, Ludwig-Boltzmann-Institut Digital Health and Patient Safety und semanticlabs GmbH umgesetzt. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung gefördert und im Rahmen des Programms Laura Bassi 4.0 mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) durchgeführt.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Goiser
M: +43 664 2410268
thomas@goiser.at

ERSTE Stiftung – Kommunikation
Maribel Königer
M: +43 664 8385341
maribel.koeniger@erstestiftung.org

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