Bernhuber: Stärkere EU-Arzneimittelagentur bringt krisenfestere EU-Gesundheitspolitik

EU-Arzneimittelagentur EMA soll Medizinengpässe verhindern / Produktion nach Europa verlagern / Arzneimittelforschung stärker fördern

Wien (OTS) - "Eine Pandemie macht nicht vor Landesgrenzen halt, deshalb müssen wir uns in der Europäischen Union auch gemeinsam auf solche Gesundheitskrisen vorbereiten. Das Coronavirus hat Schwächen bei der Pandemiebekämpfung und bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aufgezeigt. Mit der Stärkung der Europäischen Arzneimittelagentur ziehen wir Lehren aus der Corona-Pandemie, um die künftigen EU-Gesundheitspolitik stärker und krisenfester zu gestalten", sagt Alexander Bernhuber, Gesundheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, zur heutigen Plenarabstimmung über die Stärkung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA.

„Eine zuverlässige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Europa mit qualitativ hochwertigen, sicheren und wirksamen Medikamenten ist unerlässlich. In Zukunft wird ein Frühwarnsystem der EMA verhindern, dass es zu gefährlichen Engpässen kommt. Die Produktion von Arzneimitteln müssen wir so weit als möglich zurück nach Europa holen. Zusätzlich müssen wir sicherstellen, dass Forschung und Entwicklung sowie die Produktion von Medikamenten und medizinischen Geräten in Europa ausreichend unterstützt wird. So können wir unsere Abhängigkeit von Importen aus Fernost verringern, wo aktuell 80 Prozent der medizinischen Wirkstoffe herkommen. Wir unterstützen eine Aufwertung der EMA voll und ganz", sagt Bernhuber. (Schluss)

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