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Taifun Rai: Kindernothilfe stellt 100.000 Euro für Soforthilfe bereit

Katastrophale Zustände auf den Philippinen: Die Kindernothilfe stellt 100.000 Euro für Essenspakete, Trinkwasser und den Wiederaufbau der völlig zerstörten Häuser zur Verfügung.

  • Die Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren, und die Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft sind extrem. Das Überleben der Kinder steht auf dem Spiel
    Kindernothilfe-Projektmitarbeiterin Telay Ecano
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  • denn vor allem die traumatisierten Kinder brauchen so schnell wie möglich wieder ein sicheres Zuhause mit einem Dach über dem Kopf
    Kindernothilfe-Geschäftsführer Gottfried Mernyi
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  • Es fehlen sichere Orte für die Kinder
    Kindernothilfe-Projektmitarbeiterin Telay Ecano
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Wien (OTS/www.kindernothilfe.at) - Der Taifun „Rai“, der im Dezember über die Philippinen gezogen ist, hat schwerste Schäden verursacht – wie schwer, wird erst langsam klar. In den besonders betroffenen Regionen Dinagat und Surigao im Osten des Inselstaats sind 90 Prozent der Häuser, Straßen, Schulen und Krankenhäuser und Gesundheitsstationen teilweise oder völlig zerstört, Hunderttausende Menschen mussten fliehen und sind nun obdachlos. 90 Prozent der Familien, die von der Fischerei leben, haben ihre Einkommensgrundlage verloren, ihre Fischerboote wurden von dem Sturm mitgerissen und zertrümmert. „Die Menschen haben ihre Lebensgrundlage verloren, und die Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft sind extrem. Das Überleben der Kinder steht auf dem Spiel“, fasst Kindernothilfe-Projektmitarbeiterin Telay Ecano das Bild der Zerstörung zusammen.

Die Akutmaßnahmen der Kindernothilfe starteten in Danagat und Surigao im Osten der Philippinen. Diese Region wurde als erste vom Taifun getroffen. Insgesamt 100.000 Euro an Soforthilfe wurden für die betroffenen Familien und ihre Kinder bereitgestellt. Mitarbeiter der Kindernothilfe-Partner haben rasch effektive Hilfe organisiert: Bereits mehr als 1.000 Familien wurden mit Lebensmittelpaketen, Trinkwasser und Hygieneartikeln versorgt. Darüber hinaus werden Dachziegel und Wellblech für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt – „denn vor allem die traumatisierten Kinder brauchen so schnell wie möglich wieder ein sicheres Zuhause mit einem Dach über dem Kopf“, betont Kindernothilfe-Geschäftsführer Gottfried Mernyi die Dringlichkeit der Nothilfe.

Für die Kinder sind zudem psychosoziale Betreuung und Schulmaterialien nötig. Mehr als 12 Millionen Mädchen und Buben an fast 30.000 Schulen sind von der Katastrophe betroffen. „Es fehlen sichere Orte für die Kinder“, ergänzt die lokale Mitarbeiterin Telay Ecano, für diese soll in Form von Schutzzentren in einem nächsten Schritt gesorgt werden.

Die Kindernothilfe arbeitet seit über 35 Jahren auf den Philippinen mit lokalen Partnerorganisationen zusammen und schützt, fördert und stärkt derzeit mehr als 10.000 Kinder und ihre Familien in über 30 Projekten.

Die Kindernothilfe ruft zu Spenden für die weltweite Nothilfe auf.

Spendenkonto: Erste Bank

IBAN AT142011131002803031 BIC GIBAATWW

Kennwort: „Taifun Rai“

Rückfragen & Kontakt:

Kindernothilfe Österreich
Gottfried Mernyi
Geschäftsleitung
01/513 93 30-20
presse@kindernothilfe.at
www.kindernothilfe.at

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