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Wirtschaftsbund fordert kürzere Quarantänezeiten

Mit derzeitiger Regelung könnte aufgrund von Omikron das ganze Land stillstehen, fürchtet der Wirtschaftsbund. Geimpfte & Genesene sollen wieder als K2 eingestuft werden.

Wien (OTS) - „Wir müssen die Quarantäneregelungen für geimpfte und genesene Kontaktpersonen wieder aufschnüren. Alles andere würde in kürzester Zeit mit einem enormen Arbeitskräfteausfall durch Omikron und einer wirtschaftlichen Kamikaze-Aktion enden“, warnt WB-Generalsekretär und Abg.z.NR. Kurt Egger.

Omikron ist laut Experten weit ansteckender und schneller übertragbar als die vorgegangenen Virusvarianten. Aus diesem Grund wurden die Quarantäneregelungen verschärft und jeder gilt unabhängig davon, ob geimpft oder genesen, als Kontaktperson 1(K1). Die Quarantäne gilt somit auch für Geimpfte und Genese für mindestens fünf Tage, danach ist ein Freitesten möglich. Um die befürchtenden Personalausfälle einzudämmen und die kritische Infrastruktur zu schützen, wäre es demnach ratsam geimpfte und genesene Kontaktpersonen wieder als K2 einzustufen und die Quarantänezeit generell zu verkürzen.

„Natürlich soll die Gesundheit der Bevölkerung geschützt werden, dennoch müssen die Maßnahmen zur Virusbekämpfung verhältnismäßig sein. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft aufgrund überbordender Quarantänemaßnahmen und daraus resultierenden Personalausfällen zum Stillstand kommt. Wir brauchen schnellstmöglich bundesweit einheitliche und klare Regelungen, um heimische Betriebe zu entlasten“, so Egger abschließend.

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Pressesprecher & Leitung Kommunikation
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