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Ursula Strauss ist „Maria Theresia“ im ORF

ORF-2-Premiere für Robert Dornhelms großes Finale des internationalen ORF-Events am 6. Jänner und anschließendes „Universum History“

Wien (OTS) - Bis zu 1.301.000 Zuseherinnen und Zuseher waren bei den ersten vier Teilen des ORF-Highlights „Maria Theresia“ mit dabei, die im Weihnachtsprogramm 2017 bzw. 2019 im ORF-2-Hauptabend ihre Premiere feierten – und auch weltweit zum großen TV-Hit avancierten. Nach Marie-Luise Stockinger und Stefanie Reinsperger ist es nun Publikumsliebling Ursula Strauss, die als eine der bedeutendsten historischen Persönlichkeiten in die österreichische Geschichte eintaucht und einen preisgekrönten, weltweiten Fernseherfolg ins große Finale führt: Mit dem nunmehr fünften und letzten Film des internationalen ORF-Event-Mehrteilers spannt der Oscar-nominierte Starregisseur Robert Dornhelm am Donnerstag, dem 6. Jänner 2022, um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch mit Audio-Deskription) nun einen Bogen über die Zeit der letzten 20 Jahre ihres Lebens. Zurück in die Geschichte Österreichs geht es auch um 22.35 Uhr, wenn „Der Aufstieg der Habsburger“ mit der „Schlacht am Marchfeld“ im Mittelpunkt einer weiteren „Universum History“-Ausgabe steht. Um „Joseph II. – Kaiser und Rebell“ dreht sich außerdem alles am Freitag, dem 7. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF III, bevor um 21.05 Uhr die zweite „Erbe Österreich“-Doku „So jagte Maria Theresia: Schloss Halbturn“ präsentiert.

„Maria Theresia“-Finale mit u. a. Vojtěch Kotek und Aaron Friesz

Gedreht wurde „Maria Theresia“ (Teil 5) auch diesmal wieder mit einem topbesetzten internationalen Cast und in der jeweiligen Muttersprache: An der Seite von Ursula Strauss ist erneut Vojtěch Kotek als Franz Stephan zu sehen. Aaron Friesz gibt den Thronfolger Erzherzog Joseph, den späteren Joseph II. Vor der Kamera stehen außerdem u. a. wieder Tatiana Pauhofová, David Švehlík und Peter Kočiš sowie Stanislav Majer und Maroš Kramár. Für das Drehbuch zeichnen erneut Mirka Zlatníková sowie erstmals Radek Bajgar verantwortlich. Die Dreharbeiten zu diesem aufwendig produzierten Historien-Melodram gingen im April und Mai 2021 in Tschechien über die Bühne. Mit diesem fünften Teil wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Österreich, Tschechien und der Slowakei fortgesetzt: „Maria Theresia“ (Teil 5) ist eine Koproduktion von MR-Film, Maya Production und Beta Film mit ORF, Česká televize, Slovak RTVS und ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE.

Ursula Strauss: „Eine spannende Verwandlung“

Ursula Strauss über den besonderen Reiz daran, als Maria Theresia vor der Kamera zu stehen: „Es katapultiert einen in eine andere Zeit, und es ist wahnsinnig interessant, diese Erfahrung zu machen und sich in diesen Kleidern und Räumen zu bewegen. Es erweitert das Bewusstsein und die Fantasie und macht einfach Spaß.“ Um zur gealterten Maria Theresia zu werden, hat Ursula Strauss viel Zeit in der Maske verbracht: „Das war sehr aufwendig, hat viereinhalb Stunden gedauert und war recht schwer. Tatsächlich war nur mehr die Stirn meine eigene – eine spannende Verwandlung. Als ich in einer Drehpause ganz darauf vergessen und mich in den Spiegel geschaut habe, hat es mich aber schon geschreckt.“ Was sich das Publikum aus diesem fünften und letzten Teil mitnehmen kann: „Im besten Fall lässt sich das historische Wissen erweitern, oder man wird dazu angestoßen, sich näher zu informieren. Die Gegenwart wächst aus der Geschichte heraus, und die Zukunft ist das, was daraus folgt. Es gibt nichts ohne Vergangenheit und keine Handlungen und Entscheidungen, die keine Konsequenzen haben.“

Robert Dornhelm: „Sehr viele Parallelen zur heutigen Zeit“

„Rassismus, Intoleranz, Reformen, Chancen und auch das Thema Impfung – Maria Theresia ließ sich als Versuchskaninchen gegen Pocken impfen:
All diese Diskussionen gab es damals genauso, es gibt sehr viele Parallelen zur heutigen Zeit. Aber ich habe diese historische Reise nicht gemacht, um zu zeigen, dass sich nichts verändert hat, sondern weil mich der Stoff interessiert. Es ist die Figur Maria Theresia, die alle fasziniert. In Frankreich ist sie die Heldin der Frauenbewegung, die Kriege geführt, Reformen umgesetzt, Kinder zur Welt gebracht hat und Ehefrau war. Doch was viele vergessen, ist, dass sie eine Frau voller Widersprüche war“, so Robert Dornhelm. Und weiter über die Hauptrolle: „Auch wenn Ursula Strauss wahrscheinlich erschrocken sein muss, als sie sich selbst zum ersten Mal als alte Maria Theresia im Spiegel gesehen hat, hat sie sich in dieser Figur wirklich toll wieder gefunden – und wurde sie auch. Denn den körperlichen Veränderungen müssen auch der Geist und die Sprache folgen. Sie hat ihr Herzblut in die Rolle gelegt und wirklich alles gegeben – und ich finde sie sehr überzeugend.“ Was sich die Zuseher/innen vom großen Finale erwarten dürfen? „Es wir heiß, es wird kalt und manchmal traurig – aber das Publikum wird auch schmunzeln können. Denn der letzte Teil ist genauso frisch und mit Leichtigkeit erzählt und genauso ein Unterhaltungsfilm wie die anderen, auch wenn er nach Tragödie klingt.“

Die Welt der Habsburger auch in zwei neuen Dokus in ORF 2 und ORF III

Zurück in die Geschichte Österreichs geht es am Donnerstag, dem 6. Jänner, auch um 22.35 Uhr, wenn „Der Aufstieg der Habsburger – Schlacht am Marchfeld“ im Mittelpunkt einer neuen, von Fritz Kalteis gestalteten „Universum History“-Dokumentation steht. Die Koproduktion von Interspot, ORF, CT, ZDF-ARTE, Land Niederösterreich, Fernsehfonds Austria und VAM folgt den Spuren der beiden Widersacher Ottokar und Rudolf (verkörpert von Max Moor) an Originalschauplätze und analysiert den Tag der Entscheidungsschlacht.

ORF III widmet sich am Freitag, dem 7. Jänner 2022, um 20.15 Uhr in einer neuen Koproduktion von ORF III, ZDF-ARTE und Autentic dem Mitherrscher und Sohn der berühmten Habsburgerin, „Joseph II. – Kaiser und Rebell“. Ein Jagdschloss mit imperialer Geschichte steht um 21.05 Uhr in der weiteren „Erbe Österreich“-Doku „So jagte Maria Theresia: Schloss Halbturn“ im Mittelpunkt.

„Maria Theresia“ goes online

Alle Produktionen werden auf der ORF-TVthek österreichweit im Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand verfügbar sein.

Flimmit zeigt den fünften und letzten Teil von „Maria Theresia“ bereits ab 30. Dezember exklusiv eine Woche vor TV-Ausstrahlung. Alle bisherigen vier Filme des internationalen ORF-Event-Mehrteilers gibt es darüber hinaus auch zum Nachsehen auf Flimmit (www.flimmit.at). Komplettiert wird der Schwerpunkt mit spannenden Dokus, darunter „Maria Theresia – Europas Schwiegermutter“ über die ausgeklügelte Heiratspolitik der einstigen Kaiserin.

Mehr ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

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