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Ö1-Jahresschwerpunkt „Sprachen. Vielfalt. Verstehen.“ ab 15.1.

Wien (OTS) - Zum Beginn der UN-Dekade der indigenen Sprachen möchte Ö1 mit dem Jahresschwerpunkt „Sprachen. Vielfalt. Verstehen.“ ein Zeichen für sprachliche Vielfalt, Mehrsprachigkeit und Sprachkultur setzen und auch zukunftsweisende Ansätze für Diversität im Sprach(en)-Bewusstsein vorstellen. Zum Auftakt widmen sich von 15. bis 23. Jänner 18 Sendungen dem Thema: von „Anklang“ über „Lebenskunst“ bis zur neuen „Radiokolleg“-Reihe „Wort.Schätze.“. Das Programm im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/sprachen.

Am Samstag, den 15. Jänner beschäftigt sich „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) mit „Die Farbensprache des Aleksander S.“ und präsentiert Aufnahmen mit dem ORF RSO Wien, in denen die ganz eigene, farbige Klangsprache Skrjabins „erhört“ werden kann.

Der Südtiroler Theologe P. Martin Lintner spricht am Sonntag, den 16. Jänner im „Zwischenruf“ (6.55 Uhr) über „Einander verstehen trotz verschiedener Sprachen“, ab 7.05 Uhr ist „Dem Volk aufs Maul geschaut – Luther und die Bibel“ Thema in „Lebenskunst“. „Mutter Sprache setzt mich zusammen“ heißt es um 8.15 Uhr, wenn Irina Wanka Gedichte über Wort und Sprache in „Du holde Kunst“ liest.

Die neue Ö1 Sprachviertelstunde „Wort.Schätze.“

Der Fokus von „Sprachen. Vielfalt. Verstehen.“ richtet sich auf Brennpunkte des Verschwindens und der Erneuerung, auf die „Biodiversität“ bedrohter Sprachen und die zukunftsweisenden Bemühungen, ihre Vielgestaltigkeit und Potenziale zu bewahren, ob im globalen oder im lokalen Kontext. Deshalb fragt die neue „Radiokolleg“-Reihe „Wort.Schätze.“ in der ersten Staffel „Kann man tote Sprachen wiederbeleben?“. Es gibt zahlreiche Versuche, gefährdete Sprachen wiederzubeleben: In den wenigsten Fällen gelingt das aber so gut wie mit dem Hebräischen, heute Muttersprache von rund neun Millionen Menschen. Zu hören ist die Ö1-Sprachviertelstunde von Montag, den 17. bis Donnerstag, den 20. Jänner jeweils um 9.30 Uhr. „Vom Versuch Okzitanisch und Plattdeutsch zu retten“ ist Thema am 17.1., am 18.1. geht es um „Wenn Sprachen sterben. Und was wir mit ihnen verlieren“. „Bedrohte Sprachen in Österreich“ stehen am 19.1. im Mittelpunkt und am 20.1. werden Beispiele für „Erfolgreiche Reanimation von Sprachen“ vorgestellt. Im Februar fragen die „Wort.Schätze.“ dann „Wie viele Sprachen spricht Österreich?“. Spoiler: über 250.

Von Montag, den 17. bis Mittwoch, den 19. Jänner erforscht „Rudi, der rasende Radiohund“ jeweils um 15.55 Uhr die Sprachen der Welt – zumindest ein paar der etwa sechstausend bekannten Sprachen. Er lässt sich erklären, wie die eine oder andere Sprache funktioniert, die ganz anders als Deutsch klingt und aufgebaut ist, und spricht mit Kindern über ihre Muttersprachen und darüber, wie es ist, mehrsprachig zu sein.

„Als Opern noch in den jeweiligen Landessprachen aufgeführt wurden“ ist Thema von „Anklang“ am Dienstag, den 18. Jänner ab 10.05 Uhr. Zu hören ist Bizet in Russisch, Wagner in Französisch, Puccini in Slowenisch, Donizetti in Ungarisch, Verdi in Schwedisch etc.. Ab 15.30 Uhr begibt sich „Moment“ auf die Spuren der „Zweisprachigkeit in Kärnten“.

„Die Vielfalt in der Kommunikation“ – von Dialekten bis zur Art der Sprache, die man beim Schreiben von Kurznachrichten verwendet – ist Thema der „Ö1 Kinderuni“ am Donnerstag, den 20. Jänner ab 16.40 Uhr. Am Freitag, den 21. Jänner ist im „Ö1-Essay“ (11.05 Uhr) „Überzusetzen“ von Felix Philipp Ingold zu hören.

Am Sonntag, den 23. Jänner stehen in „Lebenskunst“ (7.05 Uhr) die Beiträge „Sprache ist auch Kommentar – Bibelübersetzungen und ihre Aussagekraft“ und „Vielleicht hält Gott sich einige Dichter – Ahmad Milad Karimi und der Koran“ auf dem Programm. Die „Tonspuren“ bringen ab 20.15 Uhr das Feature „Der Mensch ist ein Schatten, den ein Buchstabe wirft - Der Dichter Aleš Šteger“ und ab 22.05 Uhr unternehmen die „Jet Lag All Stars“ eine Exkursion in das weite Land der Plan-, Kunst- und Jux-Sprachen. Bernhard Tuider von der Österreichischen Nationalbibliothek gibt kundige Auskunft über das Klingonische, die Geheimsprache Lingua ignota und natürlich auch über Esperanto. Das Programm von „Sprachen. Vielfalt. Verstehen.“ im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/sprachen.

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isabella.henke@orf.at

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