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Gross/Grüne: Neue Dimension von Sozialpolitik und Klimaschutz startet heute

Förderaktion des BMK, die einkommensschwachen Haushalten Kosten bei einem Heizungswechsel auf erneuerbare Energieträger ersetzt, startet heute

Wien (OTS) - „Viele Haushalte mit geringem Einkommen in Österreich heizen noch mit fossilen Energieträgern und können sich eine so große Investition wie einen Heizungswechsel auf erneuerbare Energieträger einfach nicht leisten. Ich freue mich daher sehr, dass heute der erste Teil der Förderaktion ,Sauber Heizen für Alle‘ gemeinsam mit allen Bundesländern starten kann“, sagt Adi Gross, Bundesrat der Grünen, der die Förderaktion mitverhandelt hat.

Konkret werden Haushalten in den unteren 20 Prozent der Haushaltseinkommen bis zu 100 Prozent der Kosten des Heizungstausches auf erneuerbare Energieträger bzw. Fernwärme abgedeckt. Je nach Technologie wurden absolute Fördergrenzen definiert, die den typischen Umstellungskosten entsprechen. Nun startet dieses Programm mit Einfamilienhäusern. Das betrifft rund 70.000 Haushalte in Österreich, die diese Förderung in Anspruch nehmen können.

„Wie wichtig das sozialpolitisch ist, zeigen ganz aktuell die Preissteigerungen bei den fossilen Energieträgern. Der einzige langfristig zuverlässige Weg, sich aus diesen Preisrisiken und Abhängigkeiten zu befreien, ist ein Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Für mich ein wunderbares Beispiel der Verknüpfung von Klimaschutz und Sozialpolitik und ein Meilenstein“, betont Gross, und weiter: „So etwas hat es in Österreich noch nicht gegeben. Uns ist es ein ganz besonderes Anliegen, den Menschen beim Klimaschutz zu helfen, die nicht die Möglichkeit haben, größere Investitionen zu stemmen. Es ist gerecht, denn das sind auch die Menschen, die im Vergleich zu Leuten mit hohem Einkommen wesentlich weniger Emissionen verursachen. Ein großer Dank gebührt den Ländern, die sich im Zuge der Verhandlungen alle bereit gezeigt haben, mitzumachen und einen großen Teil der Abwicklung und Information vor Ort zu übernehmen.“

Finanziert wird das über Mittel des Klimaschutzministeriums, die für diese Zwecke den Ländern zur Verfügung gestellt werden. Hier geht es zur Übersicht der Umweltförderung: www.sauber-heizen.at

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