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FPÖ – Belakowitsch: Arbeitsmarktzahlen sind kein Grund zur Freude

Arbeitsminister Kocher „vergisst“ beim Jubeln die fast 180.000 Menschen in Kurzarbeit

Wien (OTS) - Als „positive Entwicklung“ bezeichnete heute ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher die Lage am heimischen Arbeitsmarkt zum Beginn des neuen Jahres. Auch wenn Ende 2021 die Arbeitslosigkeit gering unter dem Vorkrisen-Jahr 2019 liegt, ist das für FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch kein Grund zur Freude: „Der Arbeitsminister ‚vergisst‘ bei seinem Jubel die knapp 180.000 Menschen, die aktuell in Kurzarbeit sind und bei denen niemand eine Garantie abgeben kann, ob diese danach dann auch ihren Job behalten werden können. Durch den geplanten Impfzwang und den damit zu erwartenden Schritt, dass manche Unternehmen nur noch Geimpfte oder Genesene Mitarbeiter beschäftigen, droht im Frühjahr ein weiterer rasanter Anstieg der Arbeitslosenzahlen.“

Das allergrößte Problem sei die Langzeitarbeitslosigkeit – und dafür habe die Regierung keine Antwort. Ende 2021 gab es knapp 21.000 Langzeitarbeitslose mehr als Ende 2019. „In diesem Bereich gibt es von Minister Kocher nur Ankündigungen, wirksame Schritte sind aber weit und breit keine zu sehen“, bedauerte Belakowitsch, die noch eine weitere ernste Gefahr sieht: „Die Spatzen pfeifen es schon seit Weihnachten von den Dächern, dass Mitte Jänner 2022 wohl wieder ein harter Lockdown kommen wird. Zusammen mit dem Impfzwang wird das wohl einen Arbeitslosen-Tsunami auslösen, der viele Betriebe in den Konkurs und Arbeitnehmer zum Arbeitsmarktservice treibt.

Wenn es also auf dem Arbeitsmarkt langfristig zu einer Entspannung der Lage kommen soll, dann müsse Schwarz-Grün vom ewigen Auf- und Zusperren endlich Abstand nehmen. „Der Lockdown zum Brechen der vierten Welle war sinnlos. Österreichs Nachbarländer haben nicht zugesperrt und sind mit ähnlichen Zahlen durch diese vierte Welle gekommen“, unterstrich FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch.

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