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Arbeitsmarkt - SPÖ-Muchitsch: „OECD empfiehlt Österreich, was SPÖ seit Monaten predigt“

Mehr Fachkräfte durch gezielte Investitionen in den Arbeitsmarkt, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen

Wien (OTS/SK) - „Die OECD empfiehlt Österreich das, was die SPÖ seit Monaten predigt: Wir brauchen dringend Maßnahmen und Investitionen, um mehr Frauen und ältere Menschen in den Arbeitsmarkt zu bringen, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen“, stellt SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch zur Präsentation des aktuellen Wirtschaftsberichts der OECD fest. „Was macht die Regierung? Mit einer Aufstockung des Saisoniers-Kontingents um 60 Prozent holt man ausländische Billigarbeitskräfte nach Österreich und beutet sie aus, anstatt endlich gegen schlechte Arbeitsbedingungen und geringe Löhne im Tourismus vorzugehen“, kritisiert Muchitsch. ****

Die SPÖ hat zahlreiche Vorschläge auf den Tisch gelegt, um Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel gezielt zu bekämpfen: Unter anderem ein Ausbildungsgehalt von 1.700 Euro in der Pflege sowie einen Umstiegsbonus von 500 Euro für Arbeitslose, die sich zu Pflegekräften umschulen lassen wollen, die Aktion 40.000 für Langzeitarbeitslose oder ein innovatives Vier-Tage-Woche-Modell.

Die Regierung hat es dagegen verabsäumt, in die Aus- und Weiterbildung bei Pflegeberufen zu investieren sowie ältere Menschen gezielt in den Arbeitsmarkt einzugliedern. In zehn Jahren werden in Österreich 100.000 Pfleger*innen fehlen, weil die Regierung seit Jahren tatenlos zusieht.

Viele Frauen sind aufgrund fehlender ganztägiger Kinderbetreuungsplätze gezwungen, Teilzeit zu arbeiten. Das bedeutet weniger Lohn, weniger Pension und mehr Armut. „Wir fordern schon lange einen raschen Ausbau der Kinderbetreuung und einen Rechtsanspruch auf kostenlose ganztägige Kinderbetreuung. Sebastian Kurz hat ihn aus Machtgier 2017 verhindert und die derzeitige Regierung hat ihn vor kurzem im Nationalrat auch wieder abgelehnt. So wird sich nichts zum Besseren wenden“, so Muchitsch.

„Jetzt geht es um die Zukunft. Die Bundesregierung muss endlich handeln, auch mit Investitionen in den Klimaschutz neue Jobs schaffen und man sollte sich mit Expert*innen nicht nur zu Pressekonferenzen hinstellen, sondern ihre Empfehlungen auch umsetzen“, so der SPÖ-Sozialsprecher abschließend. (Schluss) sl/lp

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