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Sittler: Gesiba hat Empfehlungen des Rechnungshofs nicht mal zur Hälfte umgesetzt

Kritischer Rechnungshofbericht zeigt Untätigkeit im sozialen Wohnbau erneut auf

Wien (OTS) - Die Gesiba, die zu fast 100 Prozent der Stadt Wien gehört, wurde 2017 vom Bundesrechnungshof geprüft. Doch von den damals elf überprüften Empfehlungen des Vorberichts wurde bisher nur eine einzige von der Gesiba umgesetzt, vier zumindest teilweise. Zudem wurden Überschüsse zur Gewinnmaximierung verwendet, statt sie an die Mieter weiter zu geben. "Eine Entlastung, die für leistbares Wohnen in Wien bitter nötig wäre", betont der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Peter Sittler, im heutigen Wiener Gemeinderat.

Laut dem Follow-Up-Bericht des Rechnungshofes müsse die Gesiba zudem nicht nur davon gewusst haben, dass die Veranlagung von Geldern bei der Commerzialbank Mattersburg, bei der letztlich 17,2 Millionen Euro an Steuergeldern versenkt wurden, ein hohes Risiko beinhalte, sondern auch, dass sich die kleine Regionalbank in einer bedrohlichen Situation befunden habe. „Das Verhalten der GESIBA als gemeinnütziger Wohnbauträger ist unsozial und höchst riskant. Die Wiener Stadtregierung muss endlich wieder leistbares Wohnen in dieser Stadt ermöglichen“, so Sittler.

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