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Däger-Gregori: Ohne Stadtstraße wird Seestadt zur Geisterstadt

Wohnbau, Betriebsansiedelungen und Schaffung von Arbeitsplätzen sind in Gefahr

Wien (OTS) - "Es geht um Wohnungen für rund 60.000 Menschen, die in den kommenden Jahren im Nordosten unserer Stadt entstehen und für die es die Stadtstraße braucht. Für die Seestadt Nord sind Stadtstraße und S1-Spange in der städtebaulichen UVP zwingend vorgeschrieben. Ohne Straße keine Seestadt Nord“, weiß SP-Gemeinderätin und stellvertretende Vorsitzende des Mobilitätsausschusses Luise Däger-Gregori. Die Stadtstraße Aspern ist Voraussetzung für den leistbaren Wohnbau, aber auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die neuen Stadtteile im Nordosten Wiens drohen sonst zu reinen Schlafstätten zu werden. Betriebsansiedelungen- und damit Schaffung von Arbeitsplätzen - sind in Gefahr.

Zwtl.: Ohne Stadtstraße keine Stadtentwicklung

In der Seestadt werden aktuell die letzten Wohnbauten fertiggestellt, für den Weiterbau des modernsten Stadtentwicklungsgebiets Europas braucht es die Stadtstraße Aspern. Doch nicht nur für den Wohnbau ist die Stadtstraße unerlässlich, auch die wirtschaftliche Entwicklung hängt von ihr ab. Denn Firmen können sich ohne Straßeninfrastruktur nicht ansiedeln. Die Seestadt Aspern könnte zur Geisterstadt werden, anstatt das klimarelevante Modell der „Stadt der kurzen Wege“ zum Leben zu erwecken.

Zwtl.: Kompakte Stadtentwicklung ist aktiver Klimaschutz

„Klar ist, dass der Ausbau der Öffis in unserer Klimamusterstadt weiterhin zentral sind, aber neben U-Bahn, neuen Straßenbahnen und Bussen baucht es für die neuen Stadtteile und ihre rund 60.000 Bewohner*innen auch eine Straßenanbindung“, so Däger-Gregori, „Ich verstehe die ernstzunehmenden Anliegen in Sachen Klimaschutz. Die Stadt Wien betreibt seit Jahrzehnten aktiven Klimaschutz und hat österreichweit die geringsten CO2-Emissionen pro Kopf und den geringsten Bodenverbrauch im Bundesländervergleich. Wir haben ein top-ausgebautes Öffi-Netz und ökologische Energieversorgung – Wien ist und bleibt Klimamusterstadt.“ Die Stadt Wien investiert mehr als 3-mal so viel in den Ausbau der Öffis als in Straßenbau und Straßenerhalt. Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel findet in Wien ständig statt. Aktuell wurde gerade die neue Straßenbahnlinie 27, die von Floridsdorf in die Seestadt Aspern führt, auf Schiene gebracht. Die Linie 25 ist in Planung, doch auch sie hängt eng mit dem Bau der Stadtstraße Aspern zusammen. Für die neue Straßenbahntrasse braucht es Platz, der durch die Verkehrsreduktion im Ortskern von Aspern frei wird. „Wir sorgen für die Jungen und für die nächsten Generationen vor, mit leistbaren und attraktiven Wohnungen. Und wir setzen dabei ganz intensiv auf Klimaschutz, denn die Stadt der kurzen Wege in den neuen Stadtentwicklungsgebieten ist ein zentraler Beitrag zum Klimaschutz. Wir verhindern mit sozialem Wohnbau auch die Absiedelung ins Umland, die nachweislich schädlich für das Klima ist, bedeutet sie doch mehr Bodenversiegelung und mehr Pendlerverkehr“, schließt die stellvertretende Vorsitzende des Mobilitätsausschusses ab.

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